Finanzspritze für das Geburtshaus Rosenheim

Klaus Stöttner (MdL) übergibt Scheck in Höhe von 5000 Euro - nach Schließung in Bad Aibling wichtiger denn je

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Rosenheim – Diese Geld tut richtig gut: Nachdem die Geburtsstation in Bad Aibling stillgelegt werden musste, ist jede Unterstützung von Geburtshilfen in Stadt und Landkreis Rosenheim für die Aufrechterhaltung der Hebammen-Versorgung eine wichtige und sinnvolle Notwendigkeit. Abgeordneter Klaus Stöttner sammelte jetzt für die Industriewaschmaschine des Geburtshaus die stolze Summe von 5.000 Euro bei Wirtschaftspartnern und den Rosenheimer Landfrauen. 

Vor fast zwei Jahrzehnten gegründet und aus Rosenheim nicht mehr wegzudenken: das hebammengeführte Geburtshaus in der Erlenaustraße in Rosenheim. Hier erblickten schon 2207 Neugeborene das Licht der Welt und es werden täglich mehr. „Das Geburtserlebnis ist für die werdenden Eltern einer der wichtigsten Augenblicke im jungen Familienleben“, weiß auch Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, der den Hilferuf der Hebammen sehr ernst nahm.  Es sei schön zu sehen, dass hier im Geburtshaus Rosenheim als Ergänzung zum Klinikum Rosenheim vertrauensvoll auf alle Bedürfnisse von Eltern und Kindern eingegangen wird. Um diese qualitativ hochwertige Behandlung unter hervorragenden Bedingungen auch vielen zukünftigen Eltern und Kindern anbieten zu können, hat sich der gemeinnützige Verein „Geburtshaus Rosenheim e.V.“ seit Jahren um finanzielle Unterstützung bemüht. Die laufenden Kosten sind für die Geburtshäuser enorm hoch. Unterstützung aus der Wirtschaft und durch weitere Förderer werden deshalb dringend benötigt. “ Bei einem Treffen mit dem Rosenheimer Abgeordneten Klaus Stöttner, selbst zweifacher Vater, und Christa Stewens, der ehemaligen Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, außderdem Mutter von sechs Kindern und 24 Enkelkindern, stießen die Vereinsmitglieder auf offene Ohren. Christa Stewens kennt die schwierige Lage der Hebammen aus drei verschiedenen Perspektiven sehr gut: als Mutter, als Oma und als Politikerin.

„Auf Grund dieser Erfahrungen konnte sie Klaus Stöttner unser Anliegen sehr umfassend und aufschlussreich darlegen. Dieser nahm sich so des Problems wie so oft als „Kümmerer“ von schwierigen Fällen an und bastelte unkompliziert an einem Beitrag zum Erhalt des Geburtshaus Rosenheim e.V.“, sagt die Sprecherin der Hebammen, Claudia Kusch. Stöttner brachte eine Gesamtsumme in Höhe von 5.000 Euro,  zusammengesetzt aus mehreren Einzelspenden, die nunmehr an die Hebammen mit einem symbolischen Scheck übergeben werden konnte. Durch die Spende konnte der Geburtshaus Rosenheim e.V. vor allem auch die Anschaffung einer neuen Industriewaschmaschine realisieren. Klaus Stöttner konnte glücklicherweise Josef Bichler aus Fürstätt motivieren, der wiederum seine Freunde und auch die Landfrauen überzeugte. Das letzte Drittel wurden von Stöttner über eine Münchner Sozialstiftung organisiert. „Ich freue mich sehr, dass die Wertschätzung für das Geburtshaus sich auch finanziell zeigt und meinem Spendenaufruf positive Rückmeldungen folgten.“ Konkret gespendet haben für das Geburtshaus Rosenheim die Firma Josef Bichler Baumfällungen (Rosenheim-Fürstätt), Herrmann Rieber (Fa. Buntwerk, Stephanskirchen), Marc Schlieder, privat,  Christoph u. Petra Fecke (Fa. Beck & Fraundienst), Fa. Hans Schwab Garten- und Landschaftsbau, Internationale Münchner Kultur- und Sozialstiftung sowie der Landfrauenverein Rosenheim e.V. „So ein Geburtshaus braucht natürlich weitere finanzielle Unterstützung und nicht nur alle 5 Jahre eine Waschmaschine“, fügt Klaus Stöttner hinzu mit dem Wunsch, dass sich auch weitere Privatspender und Förderer des Geburtshauses finden mögen.

Unterstützen kann man das Geburtshaus Rosenheim mit einer Spende an:

Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG

IBAN:DE20711600000000821187, BIC: GENODEF1VRRan

 

Foto: Klaus Stöttner, MdL (Mitte) mit Hebammen bei der Scheckübergabe mit Josef Bichler und Vertreterinnen der Landfrauen Rosenheim e.V. mit Kreisbäuerin Katharina Kern (rechts) an Claudia Kusch

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