Ungewöhnlich viele Schießscharten

Kreis- und Kulturausschuss besichtigt die Burg Falkenstein

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Flintsbach – Die Ausgrabungen auf Burg Falkenstein in der Gemeinde Flintsbach lassen dessen Geschichte wieder lebendig werden. Die Mitglieder von Kreis- und Kulturausschuss ließen sich vor Ort von Ausgrabungsleiter Dr. Bernhard Ernst und Johannes Fischer, einem Fachmann für die Sanierung historischer Bauten informieren.

Sie erfuhren unter anderem, dass die Burg ungewöhnlich viele Schießscharten aufweist, dass sie zeitweise nur über eine Zugbrücke erreichbar war, dass mindestens fünf Kachelöfen betrieben wurden und Scherben gefunden wurden, die nachweislich älter sind als die Burg. Dr. Ernst sprach von einer spannenden Zeit und stellte die Frage, ob Burg Falkenstein aufgrund der gefundenen Scherben vielleicht älter ist als bisher vermutet. Da die Arbeiten mit erheblichen Kosten verbunden sind, wird am 9. Oktober um 19 Uhr in der „Alten Post“ in Fischbach ein Förderverein gegründet. Landrat Wolfgang Berthaler lud die Mitglieder der beiden Ausschüsse dazu ein. Dr. Bernhard Ernst und Johannes Fischer werden in dieser öffentlichen Versammlung über den Stand der Arbeiten in der Burgruine berichten.

 

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