Drei Schwerverletzte bei Unfall in Rosenheim

Aktualisierung der Polizei zur Erstmeldung - Rettungshubschrauber im Einsatz

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Rosenheim – Ein schwerer Verkehrsunfall beschäftigte heute morgen Polizei und Rettungskräfte (wir berichteten). Nachdem zuerst unklar war, wie sich der Crash ereignet hat, kann die Polizei mittlerweile etwas Licht ins Dunkel bringen. Nach weiteren Ermittlungen und Befragungen an der Unfallstelle hat sich dieser folgenschwere Verkehrsunfall vermutlich wie folgt zugetragen …

 

Ein 19-jähriger VW-Fahrer aus Söchtenau kam aus bislang unbekannter Ursache gegen 07:00 Uhr auf der Miesbacher Straße, aus Richtung Stephanskirchen kommend, kurz vor der Innbrücke, nach links von der Fahrbahn ab und schlitterte an der linken Leitplanke entlang. Anschließend lenkte er gegen und stieß dabei gegen den aus Rosenheim kommenden Hyundai eines 57-Jährigen aus Raubling.

Durch den Zusammenstoß wurde der Hyundai in die Luft geschleudert und landete mit den Reifen auf dem Dach eines aus Stephanskirchen kommenden Audi A 3, in dem der 18-jährige Fahrer aus Eggstätt und sein 15-jähriger Bruder saßen.

Durch den Aufprall verlor der Fahrer des Audi die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches anschließend langsam an der Leitplanke entlangfuhr und letztlich nach links in den Gegenverkehr fuhr. Dort stieß der Pkw letztlich mit dem Suzuki einer 53-Jährigen aus Raubling zusammen.

Sowohl der Unfallverursacher, als auch die beiden jungen Männer aus dem Audi erlitten schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen, sie wurden in verschiedene Kliniken im Raum Rosenheim und Traunstein geflogen.

Die beiden anderen Unfallbeteiligten erlitten leichtere Verletzungen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden ein unfallanalytisches und ein technisches Gutachten, sowie die Sicherstellung mehrerer Fahrzeuge angeordnet, ebenso Alkoholüberprüfungen bei den Beteiligten durchgeführt.

 

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