Zuhause ist es doch am schönsten

Die Fireballs aus Bad Aibling besiegen München Basket mit 101:56

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Bad Aibling – Die Herrenmannschaft der Bad Aibling Fireballs bestritt am Sonntag ihr erstes Heimspiel in der 2. Regio Südost. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und mit attraktivem Tempobasketball wurde der Gegner München Basket mit 101:56 (48:27) wieder in die Landeshauptstadt zurückgeschickt.

Die Vorzeichen für die erste Heimpartie standen gut. Das Coaching-Duo Sovarzo und Kandzic konnte bis auf den arbeitsbedingt verhinderten Felix Kristian auf das ganze Team zurückgreifen. Die Tiefe des Kaders sollte für den späteren Spielverlauf entscheidend sein, ebenso wie das Debüt von Neuzugang Jasko Uzunalic, der die Fireballs unter den Brettern verstärkt. Vor heimischem Publikum hoch motiviert, wollten es die Herren den Damen gleich tun und ebenfalls einen Heimsieg einfahren.

Beide Teams starteten zögerlich in die Partie, erst nach drei Minuten konnten die Fireballs ebenso wie die Münchner die ersten Punkte erzielen. Die Münchner punkteten vor allem durch gute Anspiele unter den Korb oder Mitteldistanzwürfe, Bad Aibling war noch beschäftigt, den Rhythmus zu finden, ließ sich aber nicht abschütteln und ging durch einen Dreipunktewurf mit der Sirene von Simon Bradaric beim Spielstand von 15:12 in das zweite Viertel.

In diesem Spielabschnitt begannen die Fireballs mit ihrem Offensivfeuerwerk. 33 Punkte markierte die junge Mannschaft in dieser Phase, ließ aber durch gute Verteidigung und starke Reboundarbeit selbst nur 15 Punkte der BASKETs zu. Das Team konnte durch starken Einsatz bei freien Bällen und durch ein schnelles Spiel nach vorne einfache Punkte erzielen. Auf diese schnelle und aggressive Spielweise konnte die Mannschaft aus der Isarstadt keine Antwort finden. Durch unsportliche Fouls machten diese sich zudem auch noch selbst das Leben schwer und so zogen die Aiblinger durch einen Buzzer-Beater von Marco Hack Vázquez mit 48:27 zur Halbzeit davon.

In der Halbzeit hatte der Tabellenzehnte aus München die konditionellen Kräfte ein wenig regenerieren können, sodass die Fireballs erst fünf Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte den ersten Korberfolg verzeichnen konnte. Jedoch schienen sie diese Zähler wieder an das Erfolgsrezept des schnellen Spiels zu erinnern. So starteten die Männer von der Mangfall einen sagenhaften 21:6-Lauf, der bereits vor dem vierten Viertel für klare Verhältnisse sorgte. Durch die begeisterten Fans angetrieben, die durch die tiefe Bank möglichen Wechsel und nötige Unbeschwertheit überliefen sie die Münchner regelrecht. Lediglich einen Feldwurf konnte der Gegner in diesem Viertel verwandeln. Die Big Men der Aiblinger sicherten sich nahezu jeden Abpraller, der durch schnellen Ballvortrag der Mannschaft häufig in einem Korberfolg endete.

Zu Beginn des letzten Viertels versuchten sich die jungen Wilden nun auch von „Downtown“. Allein Mio Mirceta, unter der Woche gesundheitlich angeschlagen, versenkte innerhalb einer Minute drei Dreipunktewürfe und sorgte so dafür, dass die Heimmannschaft den Gästen nun um 50(!) Punkte davongezogen war. Durch den hohen Vorsprung vernachlässigten die Aiblinger die Defensive und so kam München zu 21 Punkten im Schlussabschnitt. Als jedoch Manuel Hack Vázquez in der Schlussminute die Punkte 100 und 101 markieren konnte, war die Stimmung auf der Tribüne bei den Fans und der Wechselbank mehr als euphorisch.

„Wir konnten dem Gegner heute unser schnelles Spiel nach vorne aufdrücken“, so Coach Roland Sovarzo, „sie konnten auch konditionell nicht mithalten. Natürlich ärgern die Nachlässigkeiten in der Defensive im letzten Viertel, aber die Freude über die erzielten 101 Punkte überwiegt.“

So können die TBA Fireballs auf ein gelungenes Wochenende beider erster Mannschaften zurückblicken. Das nächste Heimspiel im Aiblinger Sportpark bestreiten die Herren am Samstag, den 04.11. um 15:00 Uhr gegen den FC Bayern München 3.

Es spielten: Bradaric (17 Punkte/2 Dreier), Engel (10), Hack Vázquez Manuel (6), Hack Vázquez Marco (14/4), Kaifosch (5), Mirceta (12/4), Nimphius (2), Stahl (11/2), Stolle (4), Uzunalic (13), Weiß, Westphal (7/1)

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