Grundlos abgebremst – auf 12-Tonner aufgefahren

Zehn Unfälle mit 21 beteiligten Fahrzeugen: Die Wochenendbilanz der Verkehrspolizei

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Landkreis – Über die Verkehrsbehinderungen am Freitag aufgrund der Lkw-Blockabfertigung in Tirol und des Herbstferienbeginns in Bayern und Baden-Württemberg wurde bereits berichtet. Am Samstag herrschte auf den heimischen Autobahnen reger Urlaubsverkehr, der auch, besonders in Richtung Süden, teilweise ins Stocken geriet.

Seit Freitag ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizei Rosenheim zehn Verkehrsunfälle, davon fünf Auffahrunfälle, mit einem Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro und 21 beteiligten Fahrzeugen.

Bei einem der Auffahrunfälle verletzte sich am Freitag Abend ein 71-jähriger US-Amerikaner leicht, als er aus unbekanntem Grund mit einem Opel Astra Leihwagen in der Gefällstrecke des Irschenbergs in Richtung Salzburg auf einen 12-Tonner-Lkw auffuhr. Der 43-jährige rumänische Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 12.500 Euro geschätzt.

Am Samstag Morgen fuhr ein 50-Jähriger aus Tirol mit seinem Subaru Legacy auf der A 93 in Richtung Kufstein. Kurz nach dem Inntaldreieck wechselte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen und schnitt dabei einen dort mit seinem Ford Grand C-MAX fahrenden 38-Jährigen aus einem Nachbarlandkreis. Als dieser daraufhin hupte, bremste der Tiroler ohne verkehrsbedingten Grund fast bis zum Stillstand ab. Der 38-Jährige bremste ebenfalls und konnte einen Zusammenstoß verhindern. Ein hinterherfahrender 37-jähriger Bayer konnte seinen VW Passat jedoch nicht mehr rechtzeitig abbremsen bzw. ausweichen und fuhr auf den vorausfahrenden Ford Grand C-MAX auf und touchierte noch einen rechts auf gleicher Höhe fahrenden VW Golf, der von einem 36-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen gelenkt wurde.

Nach dem Unfall hielt der Tiroler an, gab seinen Namen und seine Telefonnummer bekannt und entfernte sich dann von der Unfallstelle, ohne den Unfallbeteiligten weitere Feststellungen zu ermöglichen.

Alle Beteiligten blieben unverletzt. Am Subaru des Tirolers entstand kein Schaden.

Der Sachschaden am Ford wird auf rund 800 Euro geschätzt, er blieb fahrbereit.

Die beiden VW jedoch wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten, der Schaden beläuft sich bei beiden Fahrzeugen auf jeweils etwa 5.000 Euro.

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