Daniela Ludwig wendet sich an Bundesverkehrsminister

Rosenheimer MdB verärgert über Staus durch Tiroler Lkw-Blockabfertigung am vergangenen Freitag

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Rosenheim – Zu den massiven Staus am Freitag auf der A93 und der A8 äußert sich die heimische CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig verärgert: „Im normalen Berufsverkehr wären die Folgen der Tiroler Blockabfertigung schon erheblich gewesen. Durch das bevorstehende lange Wochenende waren es unzumutbare Zustände, mit denen die Verkehrsteilnehmer in unserer Region an diesem Tag zu kämpfen hatten. Es kann nicht sein, dass wir hier österreichische Alleingänge und deren Folgen ausbaden müssen.“

Deshalbsich die Bundestagsabgeordnete an den aktuellen Bundesverkehrsminister, Christian Schmidt, gewandt und ihn gebeten, umgehend in Wien, Innsbruck und Brüssel zu intervenieren, so dass sich derartige Situationen aufgrund von Lkw-Kontrollen bei uns nicht wiederholen.

Ludwig weiter: „ Die Verkehrsbelastung in Österreich besser zu kontrollieren, mag ja ein hehrer Wunsch der österreichischen Behörden sein, aber die Umsetzung und Folgen für unsere Region waren bereits beim ersten Versuch fatal.“

Am vergangenen Freitag hat das Bundesland Tirol nach Ende des Lkw-Nachtfahrverbotes ab 5 Uhr morgens auf der österreichischen A12 eine Lkw-Blockabfertigung als Pilotversuch durchgeführt. Damit wurde die Menge der grenzüberquerenden Lkw gezählt, ab einer gewissen Menge verlangsamt und schließlich ganz gestoppt. So kam es innerhalb weniger Minuten zu massivem Lkw-Stau auf dem rechten Fahrstreifen der A93 und zu regelrechtem Chaos auf der A8. Dort staute sich der Verkehr zwischen Irschenberg und Inntaldreieck auf über acht Kilometern und sorgte für starke Verkehrsbehinderungen bis in den späten Vormittag. Nur durch das verstärkte Eingreifen der Polizei konnte der Stau kontrolliert und zusätzliche Gefahr eingedämmt werden.

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