Hauchdünner Heimsieg

Handballer des SV Bruckmühl schlagen Übersee in den letzten Sekunden mit 29:28

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Bruckmühl – Ein bis zum Schluss offenes und damit spanendes Handballspiel bekamen die Zuschauer am vergangenen Sonntag beim 29:28 (16:13)-Heimsieg der Herren I des SV Bruckmühl gegen Übersee geboten. Dabei mussten die Gastgeber verletzungsbedingt leider auf Tobias Rauch verzichten und auch Torhüter Tobias Mühleisen stand nicht zur Verfügung. Trotzdem begann das Spiel zunächst vielversprechend. Bruckmühl führte  nach 5 Minuten mit 3:1 und nach etwa 12 Minuten mit 8:5.

Übersee ließ sich jedoch nicht abhängen und konnte nicht nur ausgleichen, sondern nach gut 20 Minuten sogar mit 12:10 in Führung gehen. Immer wieder waren es technische Fehler und das Auslassen selbst freier Würfe auf Bruckmühler Seite, die dazu beitrugen, dass sich die Krempl-Truppe einfach nicht entscheidend absetzen konnte. Ausgerechnet in Unterzahl kurz vor der Halbzeit gelang dem Team dann jedoch 2 Tore in Folge und anschließend ein weiterer Treffer, so dass es doch mit einem kleinen Vorsprung in die Pause ging. Spätestens als es nach 35 Minuten 17:17 stand, war die Partie jedoch wieder völlig offen. Zwar konnte sich Bruckmühl wieder einen kleinen Vorsprung herausspielen (22:20 nach 40 Minuten ), Übersee blieb jedoch hartnäckig und konnte zum 23:23 ausgleichen. Als sich 10 Minuten vor dem Ende Bruckmühls bis dahin erfolgreichster Torschütze Marc Wiegert verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte, war auf Gastgeberseite Moral und Kampfkraft gefragt. Und die Herren enttäuschten ihren Trainer und die Zuschauer nicht. Immer wieder konnte man in Führung gehen, Übersee hielt jedoch nach wie vor dagegen und konnte 2 Minuten vor dem Ende nach einem zwischenzeitlichen 3-Tore-Rückstand zum 28:28 ausgleichen. In der Schlussphase waren es dann die Hausherren, die wenige Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer setzten und so das Spiel letztendlich glücklich aber nicht unverdient für sich entscheiden konnten. Trainer Krempl war nach dem Spiel weniger mit der spielerischen Leistung seiner Männer, aber zumindest mit der kämpferischen Leistung und  Einstellung der gesamten Mannschaft zufrieden. Vielleicht brauchte es auch einmal einen „schmutzigen“ Sieg, um dann auch wieder spielerisch zu überzeugen.

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