1.600 Euro statt Gefängnis

Rosenheimer Bundespolizei verhaftet Portugiesen bei Grenzkontrollen

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Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Sonntag in Rosenheim einen portugiesischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen den 22-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Er hatte die Wahl, seine Geldstrafe zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen.

In den Nachmittagsstunden kontrollierten Bundespolizisten die Reisenden eines Zuges aus Italien. Bei der Überprüfung der Personalien eines Portugiesen stießen die Beamten auf eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Traunstein. Laut Polizeicomputer war der junge Mann im Sommer vom Rosenheimer Amtsgericht wegen Unterschlagung verurteilt worden. Die Geldstrafe in Höhe von rund 1.600 Euro inklusive Verfahrenskosten hatte der verurteilte Straftäter bisher nicht bezahlt. Ersatzweise sah das Gericht eine 50-tägige Freiheitsstrafe vor. Da der Mann den Betrag vor Ort nicht aufbringen konnte, wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Dort konnte der Festgenommene das Geld schließlich beschaffen und seine Justizschulden begleichen. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen.

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