Oberbayerische JU verärger über Seehofer

Presseerklärung der Jungen Union zum Parteitag und der Forderung nach Horst Seehofers Rückzug

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Landkreis/Oberbayern – Es rumort kräftig in der CSU seit dem desaströsen Wahlergebnis bei der Bundestagswahl im September. Auf ihrem Parteitag in Erlangen forderte die Junge Union jetzt zudem den Rückzug von Ministerpräsident Horst Seehofer (Foto). Begleitend dazu erreichte uns heute folgende Presseerklärung der JU Oberbayern, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen:

„Die JU Oberbayern hätte gerne die Personaldiskussion nach den Sondierungsgesprächen geführt. Aus Respekt vor der Lebensleistung eines Horst Seehofers hätten wir gerne auf einen Beschluss verzichtet und daher haben Teile gegen den Passus gestimmt.

Nichts desto trotz haben wir Verständnis für den Antrag und teilen den Unmut über die Absage. Als Parteivorsitzender die Aussprache mit der JU zu verweigern, welche die Speerspitze im Wahlkampf war, ist nicht tragbar.

Eine Konzentration nur auf eine Person ist auch in der JU nach dem heutigen Tag offensichtlich nicht gegeben.

Die Grabenkämpfe müssen beendet werden und unser Spitzenpersonal muss sich jetzt der Verantwortung für die Partei bewusst sein. Nur geschlossen können wir als Team zu alter Stärke zurückkehren. Aber es muss auch klar sein, dass ohne Oberbayern die absolute Mehrheit nicht erreichbar ist.

Die JU Oberbayern wird ihren Teil dazu beitragen.

Bei allen Personaldiskussionen müssen wir uns auch inhaltlich durchsetzen und die Themen Rente und Digitalisierung in den Mittelpunkt rücken. Die Frage der Zuwanderung muss jetzt endlich mit einer Begrenzung derer abgeschlossen werden.“

 

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