Zugbegleiter ins Gesicht geschlagen

Aggressiv und unbelehrbar – rumänischer Schwarzfahrer in Untersuchungshaft

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Bad Endorf – Rosenheimer Bundespolizisten haben gestern einen gewalttätigen Schwarzfahrer in die Haftanstalt gebracht. Der rumänische Staatsangehörige war ohne Fahrschein im Meridian von Rosenheim nach Salzburg unterwegs. Bei der Fahrscheinkontrolle schlug er dem Zugbegleiter ins Gesicht.

In der Nacht informierte die Notfallleitstelle die Bundespolizei über eine Streitigkeit im Zug am Bahnhof Bad Endorf. Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG. Dieser schilderte, dass er bei der Fahrscheinkontrolle eines Rumänen von diesem geohrfeigt worden sei. Als er den aggressiven Schwarzfahrer aufforderte, den Zug zu verlassen, habe dieser erneut ausgeholt und dem 65-Jährigen die Brille von der Nase geschlagen, wodurch diese zerbrach. Die Bundespolizisten nahmen den 34-jährigen Schläger vorläufig fest. Wie sich herausstellte, war der Mann in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Erst vor kurzem musste er eine Haftstrafe wegen Leistungserschleichung in der Justizvollzugsanstalt Augsburg verbüßen. Gelernt hat der Rumäne, der auch wegen Diebstahl und Bedrohung polizeibekannt ist, daraus offenbar nichts.

Auf Antrag der Traunsteiner Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Rosenheim einen Untersuchungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen, Sachbeschädigung und Körperverletzung gegen den 34-Jährigen. Dieser wird nun in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall sein Strafverfahren abwarten müssen. Der Zugbegleiter konnte trotz leichter Verletzungen seinen Dienst fortsetzen.

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