Rosenheim: Auto landet fast im Inn

Betrunkener Unfallfahrer kann über das Handy geortet werden - Führerschein weg

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Rosenheim – „Ich vermisse meinen Mann, er ist irgendwo in Rosenheim“, so in etwa lautete der Notruf an die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Wie die Frau dann noch weiter mitteilen konnte, wohnen sie beide in Stuttgart und ihr Mann sei gerade für ein paar Tage in Rosenheim zu einem Geschäftstermin.

Beim letzten Handygespräch sagte der Mann, er hätte soeben alleinbeteiligt einen Unfall gebaut und sei gegen Büsche und Geäst gefahren. Er sehe nur einen großen Fluss und das Auto droht, in diesen abzugleiten, danach brach die Verbindung ab.

Über die Einsatzzentrale wurde dann versucht, das Handy des Verunfallten zu peilen, auch mehrere Versuche, den Fahrer direkt am Handy zu erreichen, klappten zunächst nicht, aber kurze Zeit später stand die Handyverbindung dann doch. Über das eingebaute Navigationsgerät konnte der Fahrer seinen Standort samt GPS-Daten nennen und eine Streife der Rosenheimer Polizei wurde sofort zur Unfallstelle beordert.

Die Beamten vor Ort stellten auch schnell den Grund für den Unfall fest, der Fahrer war alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab über ein Promille Alkohol. Nach einer Blutentnahme musste der 40-jährige Unternehmer aus Stuttgart seinen Führerschein sofort abgeben.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Der Audi Q7 wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Dieser stand tatsächlich gefährlich nahe am Flußufer des Inns.

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