Bad Aibling: Top-Judoka Christoph Kronberger zu Gast

Österreichischer Nationalkämpfer trainiert Oberbayerische Judoka - Interview

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Bad Aibling – Der österreichische Top-Athlet Christoph Kronberger war am vergangenen Sonntag beim TuS Bad Aibling zu Gast. Er hielt einen oberbayerischen Tageslehrgang, welcher in drei Einheiten eingeteilt war. In der ersten Einheit demonstrierte der sympathische 100-kg-Kämpfer den aus verschiedenen Vereinen stammenden Teilnehmern einige Bodentechniken (z.B. Umdrehtechniken) und gegen Ende des ersten Blocks ließ er die Teilnehmer einige Übungskämpfe (Randoris) machen.

In der anschließenden Pause hatte der Aiblinger Junior-Medien-Manager Aydin Dervic (15 Jahre), die Gelegenheit, dem österreichischen Nationalkämpfer einige Fragen zu stellen.

1.       Wie bist du auf Judo gekommen / wann hast du angefangen?

Ich bin in einer judobegeisterten Familie aufgewachsen und habe mit sechs                     Jahren mit Judo angefangen.

2.       Welcher war dein erster Verein?

Angefangen habe ich in Judo Union  Burgkirchen/Schwand und mit 14 Jahren bin ich zu meinen jetzigen Verein gewechselt, der Judo Union Flachgau.

3.       Hast du einen Lieblingsgegner?

Ja, den Holländer Michael Korell.

4.       Was ist deine Lieblingstechnik?

Das kleine, äußere Einhängen (Ko soto gake).

5.       Was war dein schönster Kampf?

Der Kampf gegen den deutschen Olympiamedaillengewinner Dimitri Peters bei der Europameisterschaft 2016 in Kazan, Rußland.

6.       Was war dein größter Erfolg?

Der anschließende fünfte Platz auf der Europameisterschaft 2016 in Russland.

7.       Wie bereitest du dich unmittelbar auf einen Wettkampf vor?

Ich klopfe einmal meinen ganzen Körper an und bereite mich geistig auf den Kampf vor.

8.       Wie lautet dein Tipp für junge Athleten, damit sie auch so erfolgreich werden wie du?

TRAINIEREN!!! Und: „Ehrgeiz ist wichtiger als Talent“

9.       Was bist du von Beruf?

Polizist

Im Anschluss wurden in der zweiten Trainingseinheit für den Stand einige Gleichgewichts-Übungen durchgeführt. Für die größere Gruppe zeigte er einen tiefen Schulterwurf aus einem einseitigen Griff (tiefer Morote seoi nage).

Die kleinen Judoka lernten anschließend eine große Außensichel mit anschließendem Übergang zu einem Festhalter (O soto gari-Übergang stand Boden).

Nach der Mittagspause wurde alles noch mal wiederholt und es wurden mehrere Übungskämpfe (Randoris) gemacht, bei denen auch der sympathische Stargast kräftig mitmischte. Text: Aydin Dervic, Denis Weisser

Fotos:   Robert Buendowski

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