Unfall auf A93 sorgt für kilometerlange Staus

Crash mit vier beteiligten Lkw - hoher Sachschaden - Polizei beanstandet Gaffer mit Smartphones

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Brannenburg – Diesmal war es nicht die Blockabfertigung, die für lange Staus sorgte. Heute war ein Auffahrunfall schuld, an dem vier Lkw beteiligt waren. Gegen 12.20 Uhr  musste der Fahrer eines Sattelzuges auf der A 93 in Richtung Rosenheim etwa 50 Meter vor der Anschlussstelle Brannenburg verkehrsbedingt leicht abbremsen, um seinen Sicherheitsabstand einzuhalten, was der 33jährige rumänische Fahrer des unmittelbar dahinter befindlichen Sattelzuges rechtzeitig bemerkte und ebenfalls bremste.

Ein dahinter fahrender 69jähriger Trucker aus Slowenien erkannte die Situation mit seinem Sattelzug zu spät und fuhr frontal auf den Auflieger mit österreichischer Zulassung auf. Ein 42jähriger Fahrer eines tschechischen Sattelzuges wich nach rechts aus, um nicht aufzufahren. Dahinter befand sich ein österreichischer Lkw, dessen 36jähriger Fahrer aus Österreich versuchte, nach links auszuweichen und dabei in das linke Heck des Aufliegers des tschechischen Sattelzuges prallte.

Glücklicherweise wurde keiner der unfallbeteiligten Lkw-Fahrer verletzt. Das Führerhaus des österr. Lkw und die Zugmaschine des slowenischen Sattelzuges wurden so stark beschädigt, dass die Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. An den Anhängern mit österreichischer und tschechischer Zulassung entstanden ebenfalls erhebliche Sachschäden. Der Gesamtschaden beträgt rund 125 000 Euro.

Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Nußdorf und Pfraundorf an der Unfallstelle. Ferner waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei vor Ort, um mögliche Beschädigungen der Fahrbahn zu begutachten.

Während der Bergungsarbeiten wurden im Rahmen der Verkehrsüberwachung mehrere Verkehrsteilnehmer wegen Filmens und Fotografierens mit ihren Smartphones an der Unfallstelle durch eine Streifenbesatzung der VPI Rosenheim beanstandet.

Zur Bergung der Fahrzeuge und zur Reinigung der Fahrbahn aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste der rechte Fahrstreifen bis etwa 15.20 Uhr gesperrt bleiben, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam. Der Lkw-Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Kiefersfelden zurück.

 

 

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