Demographischer Wandel: Einfluss auf die Wirtschaft

Landtagsabgeordneter Otto Lederer im Gespräch mit Dr. Helmut Schwarz, Werkleiter Krones AG Rosenheim

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Raubling – Die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Familienangehörigen ist und bleibt ein großes Thema für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region. Genauso der geförderte Wohnungsbau. Dies kristallisiert sich aus dem Besuch des Landtagsabgeordneten Otto Lederer (Foto r.) bei der Krones AG in Raubling heraus. In dem Gespräch mit dem für Rosenheim/Raubling zuständigen Werkleiter von Krones, Dr. Helmut Schwarz (l.), zeigte sich, dass der demographische Wandel auch erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft nimmt. Ein verstärktes soziales Engagement der Firmen könnte hier Abhilfe schaffen.

„Firmen können sich an den Planungen beteiligen“

Wichtig ist bei der Jobsuche, gerade für Familien, dass eine passende Betreuung für die Kinder oder auch pflegebedürftigen Familienmitglieder gefunden werden kann. „Um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier bestmöglich zu unterstützen, könnten sich zum Beispiel Firmen zukünftig verstärkt gemeinsam mit den Kommunen Gedanken darüber machen, welche Formen der Betreuung für unsere jüngeren und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in den einzelnen Orten sinnvoll wären“, erklärt Dr. Schwarz.

 

Finanzielle Beteiligung der Firma an Kita in Raubling:

Wie gut dies funktionieren könne, sei am Beispiel der neu gebauten Kita am Holzbreitenweg in Raubling zu sehen. An dieser habe sich die Krones AG finanziell beteiligt. Im Gegenzug stünden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Bedarf zehn Kitaplätze für ihre Kinder zur Verfügung. „Das Schöne hierbei ist, dass die nicht benötigten Plätze auf die Allgemeinheit übergehen“, erklärt Lederer. Somit engagiere sich Krones nicht nur für seine eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch zum Wohle anderer in der gesamten Region.

Doch nicht nur die passende Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Familienangehörigen ist ein Thema. Auch der geförderte Wohnungsbau. „Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es oft ein großes Anliegen, eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsortes zu finden. Gerade interessierte Bewerber, die neu in unsere Region ziehen würden, haben hierbei jedoch Probleme“, erklärt Dr. Schwarz. Folglich würde dies immer wieder dazu führen, dass ein Arbeitsangebot abgeschlagen werde, so Schwarz weiter.

Wohnungsbauförderprogramm des Freistaats Bayern:

Otto Lederer merkte an dieser Stelle an, dass der Freistaat Bayern gerade für den geförderten Wohnungsbau derzeit ein gutes Wohnungsbauförderprogramm, den Wohnungspakt Bayern, zur Verfügung stellen würde. Mehr Informationen finden Interessierte hier: http://www.stmi.bayern.de/buw/wohnen/wohnungspakt/index.php

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