Neue Brücken für Bruckmühl

Landkreis erneuert Mangfallbrücke und Mangfallkanalbrücke - Vollsperrungen ab Mittwoch

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Bruckmühl – Die Brücken in der Ortsdurchfahrt Bruckmühl (Bahnhofstraße) über die Mangfall und den Mangfallkanal aus dem Jahre 1962 haben die Lastklasse von 30 Tonnen bei einer Spannweite von 32,80 bzw. 15,40 Metern. Die letzten Brückenprüfungen haben erhebliche Schäden in Bezug auf die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit (Lebensdauer) ergeben. Aus diesen Gründen müssen die beiden Bauwerke dringend erneuert werden.

Seit Oktober 2016 haben zu dieser Erneuerung der beiden Brücken enge Abstimmungen mit dem Markt Brückmühl, der Behindertenbeauftragten des Landkreises Rosenheim, den umliegenden Firmen, den Versorgungsträgern und den unmittelbar betroffenen Anliegern stattgefunden.

Die Baumaßnahme beginnt unter Vollsperrung des Verkehrs mit den Vorbereitungen zum Brückenabbruch ab kommenden Mittwoch, den 17. Januar, wobei vor dem Abbruch Behelfsbrücken für Fußgänger und Radfahrer über die Mangfall und den Mangfallkanal errichtet werden. Bis dahin können Fußgänger und Radfahrer die bestehenden Brücken nutzen.

Die Bauarbeiten führt die Strabag AG aus Thalgau (Österreich) aus, die Baukosten werden ca. 2,65 Mio. Euro betragen. Für den Brückenneubau erhält der Landkreis Rosenheim von der Regierung von Oberbayern eine Förderung.

Die Bauzeit wird voraussichtlich bis Ende November 2018 dauern.

Der Verkehr wird wie folgt umgeleitet und organisiert:

Die Umleitung während der Bauzeit erfolgt südlich der Mangfall über die Kreisstraße RO 13 Richtung Götting, dann über die durch den Markt Bruckmühl neu errichtete Mangfallbrücke bei Hinrichssegen, dann zur Gottlob-Weiler-Straße und zur Wernher-von Brau-Straße bis zur Staatsstraße 2078.

Von Norden erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung bzw. über die Staatstraße 2078 zur Kreisstraße RO 13 nach Feldolling und Vagen.

Von Norden kommend erfolgt zur Ortsmitte Bruckmühl die Zufahrt wie bisher über die Kreisstraße RO 8 Kirchdorfer-Straße bzw. über die Sonnenwiechser-Straße.

Innerörtlich ist behelfsmäßig der Zugang zum Salus Auwald-Biotop bzw. für die Anwohner über die Kanalstraße erreichbar. Auch die Zufahrt zu Neenah Gessner ist während der Bauzeit jederzeit über die Kreisstraße (Bahnhofstraße) von Norden möglich.

Für Fußgänger und Radfahrer ist über die Adalbert-Stifter-Straße ein Zugang in die Bahnhofstraße (Kreisstraße RO 8) weitestgehend möglich.

Die Buslinien sind über die geplanten Umleitungsstrecken informiert, die Linien bleiben prinzipiell bestehen, es muss jedoch mit gewissen Fahrzeitverzögerungen gerechnet werden.

 

Der Landkreis Rosenheim bittet alle betroffenen Bürger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen

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