Rosenheim: Polizei stoppt Straßenrennen

Zwei Österreicher mit 130 km/h durch die Stadt - Fahrverbot für Deutschland - Geld- und Freiheitsstrafen drohen

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Rosenheim – Gestern Abend führten Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim in der Nähe der Panoramakreuzung abermals Geschwindigkeitsmessungen mittels des Laserhandmessgeräts durch. Da hier die Fahrbahn durch ihre Breite, besonders innerorts, zu zu schnellem Fahren verleitet, wurde gezielt an dieser Stelle überwacht.

Gegen 22:30 Uhr konnte der Messbeamte bereits an der etwa 500m entfernten Ampel zwei Fahrzeuge an der Ampel wartend feststellen. Kurz nachdem die Ampel auf Grün geschaltet war, wurden die Fahrzeuge bereits mit mehr als 80 km/h gemessen, Tendenz steigend.

Die Art und Weise wie sich beide Fahrzeuge fortbewegten, nämlich immer auf gleicher Höhe mit expotenziell steigender Geschwindigkeit ließ auf ein sogenanntens Beschleunigungsrennen schließen. In der Spitze wurden die Fahrzeuge schließlich bei erlaubten 50km/h mit bis zu 130 km/h gemessen.

Bei den Fahrzeugen handelte es sich jeweils um höher motorisierte Mercedes Benz aus dem Zulassungsbezirk Kufstein. Beide Fahrzeugführer wurden angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Da seit kurzem beim Verdacht eines illegalen Straßenrennens ein solches Verhalten eine Straftat darstellt und nicht nur mehr eine Verkehrsordnungswidrigkeit wurde die Staatsanwaltschaft über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Diese ordnete bei den 23- und 22-jährigen Österreichern umgehend die Sicherstellung des Führerscheins an. Beide sind ab sofort nicht mehr berechtigt, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen. Ebenso erwartet sie wohl eine saftige Geldstrafe.

Die Strafandrohung bei einem Vergehen der Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen beläuft sich auf eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. Selbst die Verkehrsordnungswidrigkeit der reinen Geschwindigkeitsübertretung von über 80km/h als erlaubt würde eine Geldbuße von über 1.300 Euro ergeben.

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