Flucht vor Kontrolle der Bundespolizei

Verfolgung bei Kiefersfelden - Bulgarischer Bandendieb muss 396 Tage ins Gefängnis

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Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am gestern bei Kiefersfelden einen bulgarischen Staatsangehörigen festgenommen. Zunächst hatte er versucht, vor der Polizeikontrolle zu fliehen. Jetzt steht ihm ein langer Gefängnisaufenthalt bevor.

In der Nacht beobachteten Bundespolizisten auf der Staatsstraße bei Kiefersfelden einen sehr langsam fahrenden Pkw. Als die Insassen offenbar das Polizeifahrzeug erkannten, versuchte der Fahrer zu wenden und in Richtung Österreich zu fahren. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf und konnten das Auto mit bulgarischen Kennzeichen stoppen. Bei der Personalienüberprüfung der fünf Personen wurde schnell klar, warum einer der Mitfahrer definitiv kein Interesse an einer Kontrolle hatte. Der 33-jährige Beifahrer wurde mit Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Hildesheim gesucht. 2015 war der Mann wegen mehrerer schwerer Bandendiebstähle zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe abgesessen hatte, wurde er nach Bulgarien abgeschoben.

Seine Rückkehr nach Deutschland führte ihn nun erneut hinter Gitter. Die Bundespolizisten lieferten den Bandendieb in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein, wo er seine restliche Strafe von 396 Tagen absitzen muss. Das Gefängnis wird er voraussichtlich erst 2019 wieder verlassen können.

 

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