Ein Herz für die Kinder in Afrika

Das Aiblinger Hotel St. Georg baut eine Schule in Ruanda - Große Benefiz-Gala am 17. November

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Bad Aibling – Ein Hotel und seine Mitarbeiter leisten Vorbildliches: Das Team des Hotels St. Georg fördert den Bau einer Schule in Ruanda, und das mit beispiellosem Engagement! So haben die Mitarbeiter teilweise ihren Resturlaub gespendet und auf die obligatorische Weihnachtsfeier verzichtet, um ihren Beitrag zu den erforderlichen rund 50.000 Euro zu leisten, die ein Schulhaus in Ruanda in etwa kostet. Das ganze Jahr über wird es im Hotel und in Bad Aibling zusätzliche Spendenaktionen geben, um das Projekt auf die Zielgerade zu bringen.

Der Höhepunkt wird dabei mit Sicherheit der 17. November sein. Hier findet im Hotel St. Georg ein großer Benefiz-Abend statt, bei dem alle Einnahmen 1:1 in das Schulprojekt fließen.

Geschäftsführer Johann Reif erklärt, wie es dazu kam: „Ich wurde durch eine Fernsehsendung darauf aufmerksam. Da lief eine deutsche Schlagerparty aus Tansania. Veranstaltet wurde die von Reiner Meutsch, ein früherer Reiseveranstalter. Alle Stars traten da umsonst auf – um für Schulprojekte in Afrika Geld zu sammeln.“ Reif war von der Idee fasziniert, denn die Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“ unterstützt den Bau von Schulen in Entwicklungsländern. Mittlerweile sind es über 190 Schulen, die so in Afrika, Asien, Latein- und Südamerika schon gebaut werden konnten.

„Wir haben hier im Hotel ein internationales Team – das passt bestens zu so einem Projekt“, erzählt Reif. Was ihn besonders freut: Die allermeisten seiner Mitarbeiter waren von der Idee ebenso angetan wie er. Und so sind seine Leute auch dazu bereit, noch mehr für das Schulgeld zu leisten als bisher. Reif: „Etwa 15 bis 20 der Angestellten werden sich in dieser Saison für Feld- oder Erntearbeiten zur Verfügung stellen. Das verdiente Geld wandert dann in die Spendenkasse.“

Welche Schule in Ruanda es letztendlich sein wird, steht allerdings erst im März fest, wenn die aktuellen Projekte vergeben werden. Doch dass dies die richtige Wahl ist, davon ist der Geschäftsführer überzeugt: „Ruanda leidet immer noch extrem unter den Folgen des verheerenden Bürgerkriegs, der einst durch das Land tobte. Über die Hälfte der Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt. Um den jungen Menschen eine Zukunft vor Ort zu geben, müssen wir das einfach unterstützen.“

 

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