Bad Aibling: Einbrecher und Drogendealer gefasst

Schwerpunktkontrolle „Einbruch“ der Bad Aiblinger Polizei - 19-jähriger Bruckmühler in Haft

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Bad Aibling – Am vorläufigen Ende einer zweiwöchigen Schwerpunktkontrolle der Bad Aiblinger Polizei können Festnahmen und Sicherstellungen präsentiert werden. Mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurden im gesamten Schutzbereich der Polizeiinspektion Fahndungs- und Kontrollaktionen durchgeführt. Diese stehen, neben weiteren Maßnahmenpaketen, gegen Einbruchdelikte in der Region.

Das Risiko, Opfer von Einbrechern zu werden, ist in Bayern deutschlandweit am niedrigsten. Gründe dafür sind die hohe Polizeipräsenz und ein hoher Fahndungsdruck. Auch die Polizeiinspektion Bad Aibling leistet ihren Beitrag für mehr Sicherheit. Weil im Schutzbereich zuletzt trotzdem immer wieder Wohnungseinbrüche und Einbrüche in Gewerbeobjekte registriert werden mussten, wurde die Bekämpfung der Einbruchskriminalität weiter verstärkt.

In den letzten 14 Tagen gab es eine konzertierte Fahndungs- und Kontrollaktion, die mit Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus München stattfand. Neben repressiven Maßnahmen kam auch die Kriminalprävention dabei nicht zu kurz. So wurden beispielsweise auch Präventionsflyer an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilt. Im Vordergrund standen allerdings die eigentlichen Kontrollen selbst. Dabei wurden bislang über 1.000 Personen an Kontrollstellen im Schutzbereich der Polizeiinspektion überprüft. Parallel dazu überprüften Zivilfahnder Einzelpersonen und Personengruppen auch in den umliegenden Gemeinden und Städten.

Im Rahmen der Ermittlungsarbeit konnte ein 19-Jähriger aus Bruckmühl festgenommen werden, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt. Dem Mann konnten nach umfangreichen Ermittlungen mehrere Einbrüche zugeordnet werden. Ob der Arbeitslose für weitere Taten infrage kommt, müssen die noch ausstehenden spurentechnischen Auswertungen zeigen.

Ins Netz ging den Bereitschaftspolizisten auch ein 20-Jähriger aus dem Oberland. Im Bereich des Reserverads konnten bei der Kontrolle seines Fahrzeugs 150 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt werden. Kleinere Mengen Rauschgift wurden in den vergangenen zwei Wochen auch bei anderen Personen gefunden. Und auch der Polizeicomputer spuckte bei den Überprüfungen wiederholt aktuelle Fahndungsnotierungen aus.

Am vergangenen Wochenende wollte ein Autofahrer vor den Augen der jungen Bereitschaftspolizisten noch seine „Rennfahrerqualitäten“ präsentieren. Dabei hatte er nicht mit der anschließenden Geschwindigkeitskontrolle der Bad Aiblinger Polizei gerechnet. Bei erlaubten 50 km/h wurde der Mann mit 130 km/h gemessen. Seinen Führerschein wird der Raser eine Zeit lang abgeben müssen, ein entsprechendes Bußgeld und ein Eintrag in der Verkehrssünderkartei sind obligatorisch.

Die Schwerpunktkontrollaktion endet am 3. Februar, bis dahin wird noch der ein oder anderen von der Bad Aiblinger Polizei kontrolliert werden. Übrigens: Alle Bürgerinnen und Bürger können die Polizei beim Kampf gegen Einbrecher und andere Ganoven unterstützen, indem sie verdächtige Wahrnehmungen sofort unter der 110 bei der Polizeieinsatzzentrale melden. Gerade bei solchen Wahrnehmungen zählt oft jede Sekunde, deshalb gilt: Rufen Sie an! Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.

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