Bad Aibling: Heute Abschluss der Max-Mannheimer-Tage

Lesung in der Stadtbücherei mit Michael Stacheder: Spätes Tagebuch - Aus den Erinnerungen von Max Mannheimer

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Bad Aibling – Viel Aufmerksamkeit, viele interessierte Besucher und viel Informationen über einen Mann, dem stets das Erinnern, aber auch die Versöhnung wichtig waren: Die ersten Max-Mannheimer-Kulturtage in Bad Aibling kann man jetzt schon als erfolgreiche Veranstaltungsreihe verbuchen. Den Abschluss bildet heute Abend um 20 Uhr in der Stadtbücherei die Lesung von Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder (Foto). In „Spätes Tagebuch – Aus den Erinnerungen von Max Mannheimer“ nimmt er die Zuhörer mit in das Innerste eines großen Zeitgenossen.

Max Mannheimer hat durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer von Auschwitz, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst als er irrtümlich seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich für die Nachgeborenen das Erlittene festzuhalten. 1983 erschien erstmals Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“, aus welchem der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder heute Abend um 20 uhr in der Stadtbücherei lesen wird.

Begrüßung: Kulturreferentin Elisabeth Geßner

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