Feiern: ja – Alkohol am Steuer: nein!

Polizei legt am Faschings-Wochenende den Fokus auf Jugendschutz und Verhütung von Alkoholfahrten

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München/Holzkirchen/Miesbach – Mit dem kommenden Wochenende steht der Gipfel der Faschingszeit bevor. Eine Vielzahl von Veranstaltungen lockt auch dieses Jahr tausende „Narren“ auf die Straße. Mit verstärkter Präsenz und gezielten Kontrollen werden auch in diesem Jahr zahlreiche Polizeistreifen der Polizeiinspektionen Miesbach und Holzkirchen sowie der Autobahnpolizeistation Holzkirchen für Sicherheit sorgen. Der Fokus liegt sowohl auf Jugendschutz wie auch der Verhütung von Alkoholfahrten.

 

Verkehrsteilnehmer dürfen dabei nicht nur in der unmittelbaren Nähe von Veranstaltungen mit Kontrollen rechnen: „Teilweise richten wir Kontrollstellen ein, teilweise sind unsere Streifen zivil unterwegs“, erklärt Polizeihauptkommissar Johannes Klinger, Leiter der Autobahnpolizeistation Holzkirchen. „Wir kontrollieren sowohl auf der Autobahn von und Richtung München, auf Zufahrtstraßen als auch auf vermeintlichen Schleichwegen.“ Die Polizei appelliert daher an alle Faschingsnarren, sich schon jetzt Gedanken über den sicheren Heimweg zu machen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und das Auto stehen zu lassen. Bereits bei 0,3 Promille können ein Strafverfahren und der Entzug der Fahrerlaubnis drohen. Auch der nächste Tag sollte nicht aus den Augen verloren werden: der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass man auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich ist.

 

„Leider gibt es immer noch Unvernünftige.“, so Erster Polizeihauptkommissar Wilhelm Sigel, Leiter der Polizeiinspektion Bad Wiessee. „Diese Unvernunft hat an einer Kontrollstelle in dieser Woche gleich zwei Autofahrern den Führerschein gekostet.“ Beide Fahrzeugführer waren alkoholisiert unterwegs. Die Verhütung und Unterbindung von Fahrten unter Alkoholeinfluss bleiben daher auch nach der Faschingszeit im polizeilichen Fokus.

Nicht nur Fahrzeugführern kann der Alkohol zum Verhängnis werden. Die enthemmende Wirkung des Alkohols führt oft zu Streitereien, Handgreiflichkeiten oder hilflose Lagen. „Ausgelassene Feiern an Fasching dürfen sein“, so Erste Polizeihauptkommissarin Katharina Schreiber, Leitern der Polizeiinspektion Miesbach. „Wir appellieren an die Vernunft der Feiernden und hoffen, dass die eigenen Grenzen erkannt und nicht die Kontrolle verloren wird.“ Wo das nicht funktioniert, schreitet die Polizei ein – die Party endet dann im schlimmsten Fall in einer Gewahrsamszelle.

Gerade während der Faschingszeit liegt der Polizei der Jugendschutz am Herzen. Für Kinder und Jugendliche ist die Wirkung des Alkohols besonders gefährlich. „Eltern sollten ihre Sprösslinge gerade in Bezug auf deren Alkoholkonsum unbedingt im Blick haben.“, erklärt Erster Polizeihauptkommissar Johann Brandhuber, Leiter der Polizeiinspektion Holzkirchen. „Sprechen Sie mit Ihren Kindern und ziehen Sie mit uns beim Thema Jugendschutz an einem Strang!“. Er appelliert auch an Veranstalter und Schankkeller: „Verstöße gegen Jugendschutzvorschriften können harte Konsequenzen nach sich ziehen. Nicht nur deshalb sollte man sich seiner Verantwortung bewusst sein.“

Die Beamten der Polizeiinspektionen im Landkreis Miesbach und der Autobahnpolizei Holzkirchen wünschen allen Faschingsbegeisterten ein fröhliches Wochenende und viel Vergnügen beim Feiern!

 

 

 

 

 

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