FireGirls vor Herkulesaufgabe

Aiblings Basketballerinnen treten am Sonntag im Spitzenspiel auswärts gegen Keltern an

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Bad Aibling – Dieser Weg wird kein leichter sein: Am Sonntag reisen die FireGirls nach Keltern und ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass dort eine Menge Arbeit auf Damenbasketballerinnen der TuS Bad Aibling FIREBALLS wartet. Denn die Rutronik Stars Keltern sind Tabellenführer in der DBBL und zudem die einzige Mannschaft, die in dieser Saison aus Bad Aibling zwei Punkte entführen konnte.

Ausnahmsweise ärgert sich Milos Kandzic mal nicht über eine eigene Niederlage. Den Coach der Firegirls nervt vielmehr, dass  Keltern am vergangenen Wochenende gegen Herne Federn lassen musste. „Die werden jetzt gegen uns extra motiviert sein“, kündigt er an. Denn die derzeitige Nummer Eins im deutschen Damenbasketball will so eine Schmach natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Allerdings werden die Tabellendritten von der Mangfall bestimmt nicht als Opfer ins Badische fahren, im Gegenteil: „Wir haben zuhause gegen Keltern verloren – es ist Zeit für eine Revanche“, sagt Alina Hartmann, die beim letzten Heimspiel gegen Saarlouis mit vier Dreier-Würfen die Matchwinnerin war.

Wie ihr geht es auch ihren Mitspielerinnen. Die FireGirls wollen sich nach Kräften wehren und werden gegen die Favoritinnen mit Sicherheit hochmotiviert ins Spiel gehen. Obwohl Keltern für Milos Kandzic schon seit Saisonbeginn der Top-Favorit auf die Deutsche Meisterschaft war, ist er optimistisch. „Im Training konnten wir in dieser Woche sehr intensiv arbeiten, die Mädels haben super mitgearbeitet“, erzählt er. Kleines Handicap: Lauren Engeln, die in der Vorbereitung vor der Partie gegen Saarlouis umgeknickt ist und sich eine Dehnung der Außenbänder zugezogen hat, wird wohl auch in Keltern nur zuschauen können. Kandzic: „Dadurch wird unser Kader sehr dünn.“

Denn: Da das Spiel am Sonntagnachmittag erst gegen 17.30 Uhr stattfindet, wird er die personellen Lücken schwer mit Jugendspielerinnen auffüllen können – die Heimkehr ist nicht vor Montagmorgen um zwei Uhr eingeplant. Nun heißt es für die verbleibenden FireGirls wieder einmal: Zähne zusammenbeißen und so gut wie durchspielen. Gegen ein Team, das mit vielen großen Spielerinnen ausgestattet ist und das auch von seiner Physis lebt, eine echte Herkulesaufgabe. Kandzic sagt: „Nur, wenn wir bis zum Ende körperlich dagegenhalten und auch unser Tempo spielen können, haben wir eine Chance.“ Die ist zwar sehr klein, doch die FireGirls wollen sie nutzen.

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