Keltern zu stark für die FireGirls

Aiblings Basketballerinnen verlieren nach starkem Kampf auswärts mit 60:76

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Keltern/Bad Aibling – Am Ende hat es nicht gereicht. Obwohl sich die FireGirls nach Kräften gewehrt haben, mussten sie sich beim Spitzenreiter Keltern mit 60:76 geschlagen geben. Dennoch zeigten die Aiblinger Bundesliga-Basketballerinnen, dass sie zu Recht mit oben an der Tabellenspitze stehen. Konnten sie doch über weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe mithalten.

Besonders im ersten Viertel boten die FireGirls den Rutronik Stars Keltern energisch Paroli, den Spitzenreiterinnen fiel es in dieser Phase schwer, sich entscheidend abzusetzen. Im weiteren Verlauf konnte dann Keltern dem Spiel immer mehr seinen Stempel aufdrücken – und bei den Aiblingerinnen kam dann noch jede Menge Pech dazu. Trainer Milos Kandzic: „Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, doch dann wollten  die Bälle einfach nicht mehr reingehen. Dazu hat Keltern sehr stark und aggressiv gespielt – das hat uns Probleme bereitet.“

Außerdem machte sich mit zunehmender Spieldauer bemerkbar, dass Keltern mit einer stark besetzten Bank ständig frische Spielerinnen aufs Parkett schicken konnten, während bei den personell arg geschwächten FireGirls die Kräfte schwanden. Zu allem Übel kam dann weiteres Verletzungspech dazu: Im letzten Viertel, zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Aiblingerinnen wieder durch große Moral herankämpften und ihr Spiel auf Zone umstellten, was den Gastgeberinnen sichtlich Probleme bereitete, verletzte sich Destinee Young am Knie. Milos Kandzic: „Wir befürchten, dass es den Meniskus erwischt hat.“ Letztendlich hatten die ersatzgeschwächten FireGirls nicht mehr die Reserven, um das Spiel zu drehen. Was blieb, war Ergebniskorrektur und die Hoffnung auf die kommenden letzten drei Spiele: Hier haben es die Mädels von der Mangfall mit Gegnern aus der unteren Tabellenregion zu tun. Mit maximaler Punktausbeute könnten die FireGirls, die durch die Niederlage in Keltern jetzt auf den fünften Platz abgerutscht sind, doch wieder mindestens Platz vier erreichen – und das würde bei den schon sicher erreichten Playoffs Heimrecht bedeuten.

 

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