Kolbermoor: Helga Brenninger live

Liedermacherin aus Dorfen ist am 3. März zu Gast im Bistro Grammophon

image_pdfimage_print

Kolbermoor – Es tut sich wieder was auf der Bühne des Abendbistros Grammophon in Kolbermoor. Am kommenden Samstag, den 3. März, ist Helga Brenninger live zu Gast. Für viele Musikliebhaber des Landes ist die Liedermacherin aus Dorfen keine Unbekannte. Die Songs ihrer bisher erschienen zwei CDs sind Dauergäste im Radio, zahlreiche Live-Auftritte haben ihren Ruf als eine der beliebtesten Musikerinnen der Region gefestigt. Los geht’s um 20 Uhr. 

Sie wirkt nicht nur herzlich, auch ihre Musik kommt aus dem Herzen. Markant-klare Stimme, unverfälschtes Auftreten und ein großartiges Gefühl für geradlinige Kompositionen, lebendige Texte und klare Melodien: Das sind die Markenzeichen von Helga Brenninger, der sympathischen Liedermacherin aus dem beschaulichen bayrischen Örtchen Dorfen. „Ich wollte einfach immer Songs schreiben und aufnehmen, die sich absolut ehrlich anfühlen und zu 100 Prozent meinem Wesen entsprechen.“ Das ist ihr bereits mit ihrem Debütalbum „Mitten im Lebn“ gelungen und zwar so überzeugend, dass Bayern 2- und Heimatsound-Ikone Dagmar Golle die Künstlerin mit zahlreichen Radio-Einsätzen der Songs unterstützte und die Bayernwelle die CD im Januar 2017 zum „Album der Woche“ gewählt hat. Mit dem jetzigen, erneut bayrisch gesungenen Album „Frei“ präsentiert die Senkrechtstarterin einen mehr als würdigen Nachfolger, der viel gute Laune versprüht und neben gekonntem Singer-/Songwriting interessante Ausflüge in Richtung Blues und Jazz macht. Eine großartige Kollektion elf handgemachter Songs – variantenreich und von überraschender Stilvielfalt.

Das gutlaunige „I glaub I fliag“ zeugt von Brenningers Leichtigkeit, im Leben wie in der Musik. Aber sie kann auch anders: Bei „de Andern“ möchte man nicht unbedingt Derjenige sein, dem der Spiegel der mangelnden Fähigkeit zur Selbstkritik vorgehalten wird. Weiter geht es  mit Geschichten über das Leben, die uns nicht unfremd sind, wenn Helga Brenninger umgehend wieder mit fröhlichen Themen um die Ecke kommt („Wunder“, „Weit, weit naus“). Bemerkenswert ist auf jeden Fall ihre hör- und spürbare Langeweile bei „So fad“ ohne gekünstelt oder aufgesetzt zu wirken. Aber egal in welche Richtung die einzelnen Songs gehen: die Arrangements, die sie mit ihrer hervorragenden Band gewählt hat, sind zurückhaltend und transparent, unterstützen die Intensität der Kompositionen.

Helga Brenninger – eine unverwechselbare Künstlerin, die ihre Musik mit sympathischer Offenheit lebt und deren Leben Musik ist.

Die Band:

Helga Brenninger (Voc, acoustic guitar)

Bertram Liebmann (Piano, Bass, Backing)

Bernd Mayer (Cajon/Drums)

Marcel Diehl (Bass, Guitar, Backing)

 

Foto: erwino.com

 

Der Eintritt ist frei. Der Hut geht durch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.