„Denken, bevor man etwas postet“

Medienführerschein für Ausbilder der Feuerwehren im Landkreis sowie des THW

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Landkreis – „Um Jugendliche vor digitalen Gefahren zu schützen und sie darüber aufzuklären, ist es sehr wichtig, das Bewusstsein über die richtige Nutzung von neuen Medien zu stärken“, betont MdL Klaus Stöttner, der das außerschulische Projekt „Medienführerschein“ im Bayerischen Landtag zusammen mit seinem Kollegen Gerhard Hopp ausgearbeitet hat. An der Veranstaltung im Landkreis nahmen jetzt 15 Ausbilder von Feuerwehren aus dem Landkreis sowie des Technischen Hilfswerks teil.

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und vor allem für Jugendliche sind neue Medien wie Laptop oder Smartphone mittlerweile fest in den Alltag integriert. „Die Mehrheit aller Teenager in Bayern nutzt ihr Smartphone täglich – mehrfach!“, so Stöttner.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram sowie Chat- oder Videoplattformen sind aus dem Alltag der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Doch trotz der vielen positiven Aspekte der neuen medialen Umgebung gibt es auch viele Gefahren, auf die man aufpassen muss.

Der „Medienführerschein“ ist eine kostenlose Schulungseinheit für Medienkompetenz in der außerschulischen Jugendarbeit. Das Projekt wird getragen von der Stiftung Medienpädagogik Bayern und wird finanziert von der bayerischen Staatsregierung.

Es soll junge Führungskräfte im Ehrenamt auf den Umgang mit den neuen Medien innerhalb der Verbandsarbeit vorbereiten: „Durch die kostenlose Schulung können wir es unseren ehrenamtlichen Jugendarbeitern ermöglichen, auch außerschulisch weiter fortzubilden, was für die tägliche Verbandsarbeit dringend notwendig ist“, so Stöttner.

Medienfachberaterin Michaela Binner vom Bezirksjugendring Oberbayern ging in ihrem Vortrag deshalb konkret auf Risiken durch unbedachtes Handeln im Internet und sozialen Medien ein. „Denken, bevor man etwas postet und veröffentlicht“ laute das Motto. Im Netz gebe es weder zeitliche noch räumliche Begrenzungen der geteilten Informationen oder Nachrichten – dies gelte für Ausbilder genauso wie für Jugendliche.

Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Pöhmerer verdeutlichte die heute unverzichtbare Grundkompetenz von Jugendfeuerwehr-Ausbildern mit sozialen Medien. „Es erleichtert die wichtige Arbeit unserer Jugendwarte vor Ort, wenn sie von Jugendlichen auf derartige Netzwerke sowie deren Inhalte angesprochen werden, oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone, etwa im Übungsdienst der Jugendgruppen, aktiv vorleben zu können.“

„Wir sind mit dem Projekt und den positiven Rückmeldungen sehr zufrieden und freuen uns auf weitere Schulungseinheiten mit ehrenamtlichen Jugendarbeitern“, so Stöttner abschließend.

Unser Foto ganz oben zeigt von links: Michaela Binner, Klaus Stöttner und Manuel Pöhmerer begrüßen die Teilnehmer.

 

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