Baby gerettet, Brandfall, Raser und vieles mehr

Ereignisreicher Donnerstag für die Rosenheimer Polizei

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Rosenheim – Und wieder ist ein Tag vergangen, an dem sich die Rosenheimer Polizei über mangelnde Arbeit nicht beklagen konnte. Ob kleinere Versicherungs-Verstöße, die Rettung eines Babys aus einem verschlossenen Fahrzeug oder die Schlichtung eines Streits – am gestrigen Donnerstag war jede Menge los in der Stadt …

Alte Versicherungskennzeichen an Mofas

Gegen 07.30 Uhr wurde in der Kaiserstraße eine 18-jährige Rollerfahrerin aus Rosenheim angehalten, an ihrem Fahrzeug war noch das alte, nur bis 28. Februar 2018 gültige schwarze Versicherungskennzeichen angebracht. Seit dem 1. März gilt ein neues Versicherungsjahr, erkennbar an blauen Kennzeichen. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz. Dies erwartet auch einen 65-jährigen Kolbermoorer, er wurde mit seinem „schwarzen“ Versicherungskennzeichen in der Münchner Straße gegen 10.30 Uhr von der Polizei gestoppt.

Baby aus Auto befreit

In einem Parkhaus in der Innenstadt passierte einer 37-jährigen Mutter aus Rosenheim gegen 10.15 Uhr ein Malheur. Sie schloß ihren Pkw ab, vergaß im Inneren ihren Schlüssel und zum allen Übel befand sich noch ihr 9-monatiges Baby im Fahrzeug. Mit der Rosenheimer Feuerwehr konnte die Polizei das Fahrzeug aber öffnen und das Kind befreien. Das Baby schaute den Rettungskräften während der „Rettungsaktion“ auch eifirg mit großen Augen zu.

Hausmeister und Wohnungsinhaber werden handgreiflich

In der Finsterwalderstraße eskalierte ein Streit in eine Körperverletzung. Warum genau, konnte die Polizei auch im nachhinein nicht mehr klären. Der Hausmeister der Wohnanlage geriet mit dem 60-jährigen Wohnungsinhaber derart in Streit, dass es zu einem Handgemenge kam. Die Polizei schlichtete den Streit und leitet gegen beide ein Verfahren wegen Körperverletzung ein.

Kies in der Innstraße verloren

Eine größere Reinigungsaktion gegen 10.00 Uhr war die Folge in der Innstraße, mit weiteren Verlauf über den Schloßberg. Vermutlich ein Lkw verlor eine größere Menge an Kies, der Verursacher konnte nicht mehr ermittelt werden. Die örtlichen Bauhöfe organisierten eine größere Reinigung der Fahrbahn mittels Kehrmaschinen. Es kam zu kurzfristen Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich.

Rauch aus Wohnung

Große Aufregung herrschte gegen 13.00 Uhr in der Endorfer-Au. „Rauch dringt aus einer Wohnung“, war der Einsatzgrund. Zum Glück konnte recht zügig Entwarnung gegeben werden. Eine 83-jährige Bewohnerin putzte ihren Ofen und vergaß die Putztücher im Backrohr, die Tücher fingen aber kurz danach, trotz Putzaktion, Feuer. Es kam aber zu keinem weiteren Ausbreiten des Brandes, dies ist auch dem schnellen Eintreffen der Rosenheimer Feuerwehr zu verdanken. Die Floriansjünger lüfteten die Wohnung im Anschluss auch noch kräfitg durch. Ein nennenswerter Schaden entstand nicht.

Jede Menge Raser

Dass überhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache ist, dürften die meisten Verkehrsteilnehmer wissen. Die Bekämpfung dieser Ursache ist auch eine wichtige Aufgabe der Polizei. Deshalb wurde auf der Kreisstraße zwischen Riedering und Rimsting eine Geschwindigkeitskontrolle mittels Lasermessgerät in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr durchgeführt.

Im Rahmen der Kontrollaktion wurden insgesamt 11 Autofahrer angehalten und kontrolliert, wegen zum Teil erheblicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, im Messbereich gilt eine Geschwindigkeit von 60 km/h. Tagesschnellste war ein 35-jährige Frau aus Bernau, gemessen mit knapp über 100 km/h. Auf die elf Fahrer kommt ein Bußgeld und Punkte in Flensburg zu.

Vorbildliche Eltern von Schulkindern

Aber auch ein Lob kann die Polizei an die Verkehrsteilnehmer im Bereich der Schule Stephanskirchen, OT Schloßberg, aussprechen. Im Rahmen der morgentlichen Schulwegüberwachung verhielten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsvorschriften. Sämtliche Schulkinder, die von den Eltern mit dem Pkw zur Schule gebracht wurden, waren ordnungsgemäß durch Kindersitze bzw. Sicherheitsgurte gesichert. Bushaltestellen sowie die Zu-/Anfahrtswege zur Schule, die meisten mit Haltverbot versehen, wurden nicht verparkt.

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