Bruckmühl: Uli Zwerenz und Erwin Legle stellen aus

Gemälde, Zeichnungen und Plastiken in der Galerie Markt Bruckmühl - Vernissage am Sonntag

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Bruckmühl – Kunstinteressierte dürfen sich freuen: In ihrer neuen Ausstellung zeigt die Galerie Markt Bruckmühl ab dem kommenden Sonntag, 18. März, bis zum 22. April Malerei und Zeichnung von Uli Zwerenz  und Plastik von Erwin Legl. Die Vernissage beginnt um 11 Uhr, die einführenden Worte spricht Franz Schneider von der Neuen Galerie Landshut.

Uli Zwerenz, geboren 1958 in München, studierte an der Hochschule für Künste in Berlin, war Meisterschüler. Es folgte ein Stipendium nach Skowhegan, USA sowie Aufenthalte auf Hydra, Griechenland, in Madrid und New York. Der Künstler lebt und arbeitet seit 1993 in München. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 1986 sind Arbeiten von Uli Zwerenz in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Malerei an sich ist nichts anderes als Farbe auf einer Fläche, dies führt sich Uli Zwerenz bei jedem neu entstehenden Bild wieder vor Augen.

Der Münchner Galerist und Kunsthändler Florian Sundheimer beschreibt die Arbeitsweise des Künstlers Uli Zwerenz so: „Bei jeder Leinwand beginnt das Spiel von Neuem. Deshalb wirken die Arbeiten auf den ersten Blick so unterschiedlich. Zwerenz sucht keinen wieder erkennbaren Stil in seiner Malerei, denn Stil bedeutet immer auch Starrheit, Einschränkung. Stattdessen führt ihn der Weg zu Bildern vor einem Stil, die ihre Kraft aus dem Ursprung der Malerei beziehen. Ursprung ist der Ort, wo kreative Kräfte freigesetzt werden. Die Malerei wird zum Schauplatz schöpferischen Tuns. Der Pinsel wird in Farbe getaucht und beschreibt eine Form. Jeder Malakt ist eine Setzung, eine willkürliche Entscheidung, die andere nach sich zieht. Die einzelnen Elemente werden zu Charakteren, die sich gemeinsam auf der Malfläche organisieren müssen und vom Künstler orchestriert werden. Jedes Bild hat seine Zufälle, schreibt seine eigenen Gesetze, nach denen es gestaltet wird. Uli Zwerenz gelingt es, diese Vielheiten zu einem Ganzen zusammenzufügen. Erst wenn dieser Punkt erreicht ist, ist das Bild vollendet. Eine unmittelbare Präsenz und Wirkung entsteht“.

Erwin Legl, geboren 1954 in Ingolstadt, absolvierte die Fachschule für Holzbildhauerei in Berchtesgaden, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München, schloss 1982 als Meisterschüler ab. Bis 1999 war er freischaffend in München tätig. Seit 2000 nimmt er Lehraufträge an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, kurz HAWK genannt, wahr. Erwin Legl war Artist in Residence an der Nagoya Universität in Japan (2012) und in Sao Paulo, Brasilien (2013). Seit mehr als 35 Jahren sind seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Seit 1999 lebt und arbeitet der Künstler in Hildesheim.

In Bruckmühl werden aus seinem vielseitigen Werk Skulpturen gezeigt. „Die vornehmlich liegenden Skulpturen sind aus Gips und verschiedenen Trägermaterialien aufgebaut; der Arbeitsprozess und die Arbeitsspuren sind offen sichtbar. Ein Weiß zieht sich wie eine atmende Haut über die Skulpturen, ist niemals mimetisch; es ist leer und andererseits übervoll. Wenngleich diese Arbeiten Assoziationen hervorrufen oder zulassen, so sind sie doch keine Bilder von realen Dingen oder Vorgängen, vielmehr erzeugen sie in der Betrachtung einen Strom von Bedeutungen. Diese Ausstellung zeigt keine vollkommenen Dinge in einem rationalen Sinne, aber in der unverborgenen Gemachtheit, in ihrer emotionalen Aufgeladenheit entwickelt sich ein spürbares Beziehungsgeflecht zwischen Skulptur, Raum und Betrachter“, beschreibt Franz Schneider von der Neuen Galerie Landshut, die Arbeiten des Künstler Erwin Legl.

Die Kombination der Skulpturen von Erwin Legl mit den Gemälden und Zeichnungen von Uli Zwerenz schafft ein spannungsvolles Miteinander und Gegenüber, das den Betrachter in den Bann zieht und ihn in eine ganz eigene Welt eintauchen lässt.

 

Dauer der Ausstellung: 18. März bis 22. April

Vernissage: 18. März  um 11.00 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr

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