Bad Aibling: Abrechnung mit den Hetzern

Bürgermeister Felix Schwaller platzt der Kragen - Stellungnahme gegen verbale Angriffe auf den Kreis Migration e.V.

image_pdfimage_print

Bad Aibling – Es waren die ständigen Sticheleien, Anschuldigungen und Beleidigungen gegen die ehrenamtlichen Helfer des Kreis Migration, die bei Felix Schwaller (Foto) das Fass zum Überlaufen brachten. Wie heute im OVB beschrieben und in einer Rundmail des Kreis Migration dargelegt, verwehrte sich Bad Aiblings Bürgermeister in einer Stellungnahme im Hauptausschuss gegen derartige Beleidigungen.

Grund dafür waren zynisch herablassende Kommentare in Internet-Foren oder AfD-Pressemeldungen, die vor allem angesichts eines Messerangriffs in einer Rosenheimer Diskothek die Runde machten. So schob AfD-Landtagskandidat Andreas Winhart indirekt die Verantwortung auf die Ehrenamtlichen und behauptete: „Die Kreise arbeiten nicht ordentlich bzw. sind dazu nicht in der Lage. Nur mit Fahrradbasteln, Stühlebemalen und gutem Zureden wird niemand von derartigen Taten abgehalten.“

Schwaller setzte dem entgegen: „Ich bin nach wie vor tief beeindruckt von der Arbeit, die trotz aller Schwierigkeiten mit hoher Qualität und Feingefühl Tag für Tag im Stillen erledigt wird. Als Bürgermeister stehe ich weiterhin uneingeschränkt zu den Damen und Herren des Kreises Migration und allen Helfern, die freiwillig und ehrenamtlich hervorragende Arbeit zum Wohl unseres Landes, der Völkergemeinschaft und der Menschlichkeit leisten.“

Felix Schwaller zeigte sich entsetzt darüber, dass die Mitarbeiter übelst beleidigt werden. „Ihnen werden Sachen unterstellt, die an Gemeinheit und Blödheit nicht mehr zu überbieten sind.“ Dem Bürgermeister war es auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Kreis Migration nicht für die Fluchtursachen verantwortlich sei. „Er hat die Asylsuchenden und Flüchtlinge nicht nach Deutschland geholt.“

„Wo andere stumpfsinnig, besserwisserisch und verantwortungslos daherreden, da helfen die Mitarbeiter des Kreis Migration.“ Für das Stadtoberhaupt ist es ebenfalls bewundernswert, auf wie vielen Gebieten in Flüchtlingsfragen die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer eine überdurchschnittliche Kompetenz haben. „Sie besitzen auch die Fähigkeit, Belastungen auszuhalten und schließlich innerhalb des Netzwerks zu bewältigen.“ Schwallers bitteres Fazit zum Schluss: „Genau diese Eigenschaften fehlen denen, die über soziale Medien ihre Gemeinheiten hinausschleudern.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu „Bad Aibling: Abrechnung mit den Hetzern

  1. Andreas Winhart

    Danke Felix, Du bist unser bester Wahlkämpfer!

    Antworten
  2. Michael Bernpaintner

    Vielen Dank, Herr Schwaller!
    Das war mal dringend notwendig!

    Antworten