Rosenheim: Ein dringend notwendiger Bau!

Heute grünes Licht fürs Kreisjugendamts-Gebäude - Landkreis investiert fast 15 Millionen - Baubeginn im Juli

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Rosenheim – Das Kreisjugendamts-Gebäude in Rosenheim wird erweitert und saniert: Der Landkreis investiert gut 14,7 Millionen Euro! Heute gab’s dazu im Kreistag grünes Licht. Baubeginn wird im kommenden Juli sein. Die Notwendigkeit der Baumaßnahme begründet sich nicht nur mit dem baulichen und technischen Zustand oder den erheblichen Mängeln im Brandschutz, sondern auch mit der aktuell viel zu geringen Anzahl von Arbeitsplätzen …

Schon heute sind rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes in externen Büros im Stadtgebiet von Rosenheim untergebracht.

1961 wurde das Gebäude, in dem heute das Kreisjugendamt Rosenheim untergebracht ist, errichtet. Heizung und Elektro sind noch auf dem Stand von damals.

Thomas Strähle von ‚Aldinger Architekten‘ stellte die Planungen vor, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisjugendamtes mitentwickelt worden waren. Vor der Abstimmung warb der zuständige Abteilungsleiter Dr. Manuel Diller um Zustimmung.

Mit Blick auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD sowie die laufenden Gesetzgebungsverfahren gehe er davon aus, dass die Herausforderungen weiter ansteigen werden. „Mit 160 Arbeitsplätzen ist das Kreisjugendamt gut ausgestattet, aber nicht überdimensioniert“, sagte Dr. Diller.

Der Baubeginn ist für Juli vorgesehen. Das neue Kreisjugendamtsgebäude wird um mehr als zwölf Meter in Richtung Hauptgebäude Landratsamt erweitert sowie um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Auf dem südlichen Grundstück werden eine Tiefgarage und darüber ein Parkdeck entstehen.

Um die Barrierefreiheit sicher zu stellen, werden der neue Gebäudeeingang ebenerdig liegen und im Gebäude alle Stockwerke mit einem Aufzug miteinander verbunden sein. Zudem sind zwei Treppenhäuser, ein offener Verbindungsgang zum Landratsamt-Hauptgebäude sowie ein Fernwärmeanschluss vorgesehen.

Wenn es gelingt, den Zeitplan einzuhalten, wird das generalsanierte und erweiterte Dienstgebäude des Kreisjugendamtes mit 160 Büroarbeitsplätzen und drei Besprechungsräumen im Frühjahr 2020 fertiggestellt sein.

Die Baukosten belaufen sich einschließlich aller technischen Anlagen, den Außenanlagen und der Ausstattung auf gut 14,7 Millionen Euro.

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