Sechs Unfälle und lange Staus

Der Feiertagsbericht der Verkehrspolizei Rosenheim

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Landkreis – Am Gründonnerstag und Karfreitag herrschte auf den heimischen Autobahnen erwartungsgemäß reger Reiseverkehr, der besonders in Richtung der Urlaubsgebiete immer wieder ins Stocken geriet, am Gründonnerstag auch bis spät in die Nacht. Am Karsamstag und Ostersonntag hingegen war kein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen.

Seit Karfreitag ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizei Rosenheim sechs Verkehrsunfälle, darunter ein Auffahrunfall bei stockendem Verkehr und ein Wildunfall mit einem Reh, mit insgesamt zwölf beteiligten Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand, der Gesamtschaden wird auf etwa 45.000 Euro geschätzt.

Für Verkehrsbehinderungen sorgte ein Uhrsunfall, der sich am Sonntag gegen 20:50 Uhr auf der A 8 in Richtung Salzburg ereignete.

Zwischen den Anschlussstellen Achenmühle und Frasdorf stießen der VW einer 34-Jährigen und der Audi eines 37-Jährigen, beide kommen aus der Region, aus bislang ungeklärter Ursache zusammen. Die Fahrzeuge gerieten dadurch ins Schleudern und kamen jeweils entgegen der Fahrtrichtung am linken bzw. rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Mehrere andere Fahrzeuge wurden von umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen bzw. fuhren über diese. Ob an ihnen ebenfalls Sachschaden entstanden ist, konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Die Fahrzeugführer und weiteren Insassen, darunter zwei Kleinkinder, blieben unverletzt. Die Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden insgesamt wird auf rund 22.200 Euro geschätzt.

Da die Fahrbahn durch aufgeschleudertes Erdreich stark verschmutzt war, musste sie von der Autobahnmeisterei Rosenheim gereinigt werden. Bis zum Ende der Reinigungsmaßnahmen musste einer der zwei vorhandenen Fahrstreifen gesperrt bleiben, etwa zwei Stunden lang kam es deswegen zu Stauungen.

Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden von den Beamten der Verkehrspolizei Rosenheim am Osterwochenende beanstandet, darunter vier Lkw- Fahrer die trotz des Feiertagsfahrverbots mit ihren Lkws unterwegs waren und ein 46-jähriger, in Großbritannien lebender, Rumäne, der mit seinem Vauxhall Signum auf dem Einfädelungsstreifen der Anschlussstelle Reischenhart rückwärts fuhr und auf dem Seitenstreifen unmittelbar im Bereich der Anschlussstelle stehen blieb.

Als Grund für dieses Fahrmanöver nannte er den schlechter werdenden Mobilfunkempfang seiner Beifahrerin.

 

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