Bad Aibling: Showdown am Sonntag

Nach der Niederlage in Marburg müssen die FireGirls nun vor eigenem Publikum ins Playoff-Entscheidungsspiel

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Bad Aibling/Marburg – Schon was vor am Sonntagabend? Das ist gestrichen. Denn die FireGirls müssen in den Playoffs der DBBL in die Verlängerung. Sprich: Nach der 64:75-Niederlage am Freitagabend in Marburg haben die Aiblinger Basketballerinnen nun das Entscheidungsspiel vor der Brust. Am Sonntag um 17.30 Uhr heißt es dann „Do Or Die“! in der Sporthalle Bad Aibling.

Satz mit X: Es gibt solche Tage wie den Freitagabend in Marburg. Dorthin waren die Basketballerinnen der TuS Bad Aibling FIREBALLS voller Zuversicht gereist. Wollten sie doch in den Playoffs der Bundesliga mit einem Sieg den Einzug ins Halbfinale klar machen. Der Vorteil lag dabei auf der Seite der Aiblingerinnen. Nachdem sie am vergangenen Samstag das erste Spiel zuhause gewinnen konnten, waren die Damen der BC Pharmaserv Marburg unter Zugzwang während die Aiblingerinnen entspannt aufspielen konnten. Doch vielleicht war gerade das der springende Punkt.

Marburg war vor eigenem Publikum ab der ersten Minute hellwach und setzte die FireGirls von Anfang an unter Druck. Kapitänin Lena Bradaric: „Das war leider überhaupt nicht unser Spiel. Wir sind die ganze Zeit nur hinterher gerannt, waren nicht 100 Prozent fokussiert, haben reagiert und nicht agiert so wie im ersten Spiel.“

Zu den Unkonzentriertheiten im Aiblinger Spiel kam dann auch noch Pech dazu. Würfe, die normalerweise immer den Weg in den Korb finden, sind nicht gefallen. Was wiederum das Selbstbewusstsein der FireGirls nicht unbedingt stärker machte. Eine schlechte Freiwurfquoute und aggressiv auftretende Gastgeberinnen gaben den Mädels von der Mangfall dann den Rest.

„Wir haben die Offensive nicht gut organisiert und konnte zu keinem Zeitpunkt die Mannschaftsleistung auf den Platz bringen, die uns noch im letzten Spiel ausgezeichnet hat“, sagt Bradaric. Doch Zeit für langes Nachtrauern bleibt den FireGirls nicht. Für die Spielführerin und ihre Kameradinnen gibt’s jetzt nur noch die Devise „Mund abwischen, abhaken und nach vorne schauen.“ Auf den Sonntag. Wenn es ab 17.30 Uhr in der Sporthalle gegen Marburg im dritten Playoffspiel dann um alles oder nichts geht.

 

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