A93: Ghanaer muss hinter Gitter

Bei Grenzkontrolle mit Papieren eines Freundes ausgewiesen

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Kiefersfelden/Rosenheim – Gestern hat die Bundespolizei in der Grenzkontrollstelle auf der A93 den Insassen eines Fernreisebusses festgenommen. Der Mann hatte offenbar die Absicht, die Beamten mit fremden Ausweispapieren in die Irre zu führen. Doch der Täuschungsversuch misslang. Inzwischen sitzt der Ghanaer hinter Gittern.

In den frühen Morgenstunden überprüften Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Fahrgäste eines Busses, der in Richtung Dortmund unterwegs war. Ein afrikanischer Passagier wies sich mit zwei ghanaischen Reisepässen und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis aus. Jedes der zur Kontrolle vorgelegten Dokumente enthielt ein anderes Lichtbild. Daraufhin wurden die Fingerabdrücke des Mannes überprüft. Dabei stießen die Beamten auf gänzlich abweichende Personalien. Anstatt nach Nordrhein-Westfalen führte die Reise des Ghanaers zur Rosenheimer Bundespolizeiinspektion. Mit dem Tatvorwurf des Ausweismissbrauchs konfrontiert, gestand der 37-Jährige, die fremden Papiere eines Freundes ohne dessen Wissen ausgeliehen zu haben.

Nach Sicherstellung des Passes wurde der Afrikaner wegen Ausweismissbrauchs und versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise. Auf richterliche Anordnung hin wurde der ghanaische Staatsangehörige in Zurückweisungshaft genommen. Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Eichstätt.

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