Brennender Wohnwagen und Handy am Steuer

Der Wochenendebericht der Verkehrspolizei Rosenheim

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Landkreis – An diesem Wochenende herrschte auf den heimischen Autobahnen normales Verkehrsaufkommen. Seit Freitag mussten die Beamten der Verkehrspolizei Rosenheim drei Verkehrsunfälle aufnehmen, von denen sich lediglich einer auf der Autobahn ereignete. Personen wurden nicht verletzt, der Gesamtschaden wird auf ca. 7.500 Euro geschätzt.

Mehrere Fahrzeugführer wurden zur Anzeige gebracht, da sie u.a. verbotswidrig während der Fahrt mit dem Handy telefonierten, den Sicherheitsabstand nicht einhielten oder bei ausreichend vorhandenen freien Parkplätzen mit ihren Sattelzügen auf dem Seitenstreifen parkten.

Darüber hinaus wurden noch mehrere Vorgänge mit Verkehrsbezug von der Polizeiinspektion Fahndung und der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei auf der Inntalautobahn zur weiteren Bearbeitung übernommen, darunter mehrere Fahrzeugführer, die vermutlich unter Drogeneinfluss standen, näheres müssen die durchgeführten Tests zeigen, nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügten oder wegen Verkehrsdelikten zur Fahndung ausgeschrieben waren.

 

Auf der A 93 kam es am Freitag Vormittag zu einem Feuerwehreinsatz.

Ein Ehepaar aus einem Nachbarlandkreis war mit seinem VW Wohnmobil mit angehängtem Wohnwagen in Richtung Kufstein unterwegs, als es kurz nach dem Inntaldreieck eine starke Rauchentwicklung aus dem Wohnwagen wahrnahm.

Der 64-jährige Ehemann, der zu diesem Zeitpunkt Fahrer war, konnte das Gespann auf dem Seitenstreifen anhalten, trennte den Wohnwagen vom Zugfahrzeug und entnahm die im Wohnwagen mitgeführte Gasflasche. Beim Öffnen der Wohnwagentüre sah er, dass eine Batterie zu brennen begonnen hatte. Mit einem ebenfalls mitgeführten 2 kg Pulverlöscher gelang es ihm, die Flammen einzudämmen und einen Vollbrand zu verhindern.

Die Nachlöscharbeiten wurden von den Feuerwehren Raubling, Pfraundorf und Pang übernommen. Währenddessen war der rechte Fahrstreifen für ca. 45 Minuten gesperrt, es kam jedoch zu keinen größeren Stauungen. Vor Ort war auch die Autobahnmeisterei Rosenheim.

Als Brandursache wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Verletzt wurde niemand. Am Wohnwagen und den persönlichen Gegenständen des Ehepaars entstand durch Rauchgase und Ruß dennoch Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Der Wohnwagen musste abgeschleppt werden. An Verkehrseinrichtungen bzw. an der Fahrbahn entstand kein Schaden.

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