Rosenheim: Von Zechprellern und Kiffern

Arbeitsreiche Nacht für Rosenheimer Polizei - ein Überblick

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Rosenheim – In der Nacht von Montag auf Dienstag gab es für die Polizeiinspektion Rosenheim wieder reichlich Arbeit. Zwei Zechpreller, ein Fahndungstreffer und mehrere Verkehrsdelikte hielten die Beamten auf Trab.

 

Österreicher mit Marihuana auf B15 angehalten

Um 21:00 Uhr führte eine zivile Streifenbesatzung auf der Bundesstraße von der Autobahn kommend eine Verkehrskontrolle bei einem österreichischen Pkw durch. Während der Kontrolle wurde ein sogenannter „Grinder“, zum Verkleinern von Betäubungsmitteln und eine geringe Menge Marihuana im Fahrzeug aufgefunden. Gegen den Innsbrucker wurde ein Strafverfahren wegen Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.

 

25-Jähriger ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs

Rund eine Stunde später fiel einer uniformierten Streife in der Äußeren-Münchener-Straße ein Roller mit einem schwarzen Versicherungskennzeichen auf. Der Rollerfahrer wurde kurzerhand aus dem Verkehr gezogen und erklärt, dass seit dem 1. März das gültige Versicherungskennzeichen „Blau“ sein müsste. Der junge Mann aus dem Stadtgebiet Kolbermoor sah seinen Fehler ein und gab an, sich gleich am nächsten Tag um einen gültigen Versicherungsschutz zu kümmern. Trotz allem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

 

Zeche nicht bezahlt und durch Biergarten geflüchtet

Gegen 22:30 Uhr erreichte die Rosenheimer Polizei über Notruf die Mitteilung über zwei Gäste, welche in einem Lokal in der Ebersberger Straße gespeist und getrunken, aber nicht bezahlt haben. Wie sich bei der weiteren Befragung der Wirtin herrausstellte, schlichen sich die beiden Zechpreller durch den Biergarten ohne Begleichung der Rechnung. Die Ermittlungen zu den beiden Flüchtigen wurden aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Betrug eröffnet.

 

Randalierer zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben

Aufgrund einer pöbelnden und randalierenden Person wurde eine Streife gegen 23 Uhr in die Innstraße geordert. Bei der Personalienfeststellung und -Überprüfung wurde eine aktuelle Fahdungsnotierung festgestellt. Der 26-jährige Bulgare war aufgrund eines Strafverfahrens wegen Diebstahl zur Aufenthaltsermittlung durch die Staatsanwaltschaft ausgeschrieben. Nach Überprüfung der Wohnanschrift und seinen Angaben durfte der alkoholisierte Rosenheimer seinen Nachhauseweg zu Fuß antreten.

 

Wasserburger mit Alkohol am Steuer

Um 01:30 Uhr wurde ein 33-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg mit seinem Pkw einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde bei der ersten Ansprache starker Alkoholgeruch wahrgenommen. Auf Nachfrage gab der Fahrer schließlich zu, dass er ein bisschen etwas getrunken habe. Ein Atemalkoholtest mit dem Ergebnis von knapp unter einem Promille bestätigte die Vermutungen der beiden Polizeibeamten. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwarten nun eine empfindliche Geldbuße, Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

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