Inntalautobahn: Unbelehrbarer Pole

Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle bei einer Person - Lkw-Fahrer muss wieder ins Gefängnis

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A93/Kiefersfelden – Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn hat die Bundespolizei am Montag einen Lkw-Fahrer festgenommen. Der Pole wurde von der Staatsanwaltschaft Stade (Niedersachsen) gesucht. Seit 2008 war er wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis mehrfach zu Freiheitsstrafen von insgesamt 22 Monaten verurteilt worden.

Nachdem der 46-Jährige einen Teil seiner Strafen verbüßt hatte, wurde er aus der Haft entlassen. Die Restfreiheitsstrafen sind zur Bewährung ausgesetzt worden. Offenbar unbelehrbar hielt sich der Pole nicht an die verhängten Auflagen und beging im Dezember 2015 sogar erneut die selbe Straftat. Daraufhin wurde der polnische Staatsangehörige gleich mit zwei Untersuchungshaftbefehlen gesucht, einerseits, weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte und andererseits wegen seiner jüngsten Trunkenheitsfahrt. In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden wurde er schließlich verhaftet. Nach Vorführung beim Rosenheimer Amtsgericht brachten die Bundespolizisten den Festgenommenen in eine Münchner Justizvollzugsanstalt. Ihm drohen insgesamt 224 Tage Restfreiheitsstrafe sowie eine weitere Verurteilung.

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