Rosenheim: Neue Ausbildungsrichtung „Gestaltung“ an der FOS

Klaus Stöttner und Otto Lederer zufrieden: ab dem Schuljahr 2018/2019 darf gemalt und gestaltet werden

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Rosenheim – Die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer freuen sich, dass die Bewerbung der Fachoberschule Rosenheim für die neue Ausbildungsrichtung „Gestaltung“ erfolgreich war. Klaus Stöttner: „Die FOS in Rosenheim wird in Zukunft noch attraktiver, wenn sie ihren Schülern ab dem kommenden Schuljahr neben den bisherigen Ausbildungsrichtungen den Zweig „Gestaltung“ anbieten kann.“

Otto Lederer: „Mit den vier Fachrichtungen Technik, Wirtschaft und Verwaltung, Sozialwesen und Gestaltung gibt es in Rosenheim für jede Schülerin und jeden Schüler ein passgenaues, attraktives Angebot auf dem Weg zu einem weiteren Abschluss.“

Schwerpunkt der Ausbildungsrichtung Gestaltung ist der künstlerisch-kreative Bereich. Das Hauptprofilfach Gestaltung unterteilt sich in Praxis und Theorie. Dieses Angebot wird durch eine breit gefächerte Fachpraktische Ausbildung vervollständigt werden. Im Zweig „Gestaltung“ sollen Fertigkeiten vermittelt werden, die eine solide Basis für viele Berufe insbesondere im Bereich Design, Architektur, Medien, Werbung und Film bieten. Klaus Stöttner ist überzeugt davon, dass diese Kompetenzen auch beste Voraussetzungen dafür bieten, um an der Hochschule Rosenheim den neuen Studiengang Architektur zu studieren.

Für Kultusminister Bernd Sibler, MdL, trägt die Verstärkung des Netzes an Ausbildungsangeboten im beruflichen Bereich nicht nur zur Bildungsgerechtigkeit im Freistaat bei, sondern ist auch ein Signal an die Wirtschaft vor Ort: „Mit den neuen Standorten und Zweigen bringen wir die qualitativ hochwertige, attraktive Ausbildung in der Region weiter voran. Damit stärken wir auch den ländlichen Raum und sorgen für gut ausgebildete junge Menschen, die im Anschluss eine berufliche oder eine akademische Ausbildung beginnen können – beide Optionen ein gleichwertiger Weg in den späteren Beruf“, so Sibler. Die Fachober- und die Berufsoberschulen bieten eine Verbindung von vertiefter Allgemeinbildung, Fachtheorie und Fachpraxis an.

Die Beruflichen Oberschulen in Bayern, die die Fachober- (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) umfassen, bieten neben den Gymnasien einen zweiten, gleichwertigen Weg zur Hochschule an. Die Fachoberschule baut auf einem mittleren Schulabschluss auf, die Berufsoberschule zusätzlich auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. mehrjähriger Berufserfahrung. Die FOS umfasst in der Regel die Jahrgangsstufen 11/12, die BOS die Jahrgangsstufe 12. Beide Schularten verleihen nach der Jahrgangsstufe 12 die Fachhochschulreife. Zudem können die Schülerinnen und Schüler in der 13. Jahrgangsstufe die fachgebundene oder die allgemeine Hochschulreife erlangen. Über vierzig Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen werden inzwischen über den beruflichen Weg erworben, die meisten davon an einer Beruflichen Oberschule.

Die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer danken der Schulleitung um Oberstudiendirektor Dr. Marko Hunger und seinem Vertreter Studiendirektor Stefan Schellenberger sowie dem Sachaufwandsträger, dem Landkreis Rosenheim, vertreten durch Landrat Wolfgang Berthaler, ausdrücklich für ihr großes Engagement und die stetige Verbesserung des Angebots der Beruflichen Schulen in der Region.

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