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Brenner-Nordzulauf: Landtagsabgeordnete bitten Staatsministerin Aigner um Unterstützung

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Landkreis – „Wir unterstützen das Anliegen des Bayerischen Bauernverbandes in Rosenheim zum Brenner-Nordzulauf inhaltlich voll und ganz!“ Mit diesem Satz beginnt ein Schreiben der Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, Otto Lederer und Anton Kreitmair (Foto v.l.), das gestern an Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner übergeben wurde.

„Bäuerliche Betriebe auf landwirtschaftliche Flächen angewiesen“

Die bäuerlichen Familienbetriebe im Landkreis Rosenheim sind auf landwirtschaftliche Flächen zur Produktion angewiesen. Josef Steingraber, Geschäftsführer des Bauernverbands im Landkreis Rosenheim, macht vor dem Hintergrund der Planungen zum Brenner-Nordzulauf auf den Flächenbedarf für diese Baumaßnahme aufmerksam und weist darauf hin, dass besonders das Inntal durch landwirtschaftliche Gunstflächen geprägt ist, die von den Landwirten unbedingt benötigt werden.

 

Für die Landwirtschaft in der Region bedeute dies einen massiven Verlust hervorragender landwirtschaftlicher Flächen, die für die Zulaufstrecke benötigt werden sowie darüber hinaus für zu erbringende Ausgleichsflächen. Die Rosenheimer Landtagsabgeordneten sowie der Landtagsabgeordnete Kreitmair, der darüber hinaus Präsident des Bauernverbandes in Oberbayern ist, fordern deshalb:

 

Forderungen der Landtagsabgeordneten an Aigner:

 

„Wir möchten, dass die Neubaustrecke weitestgehend unterirdisch verlegt wird und die diesbezüglichen Ausgleichsflächen außerhalb des anfallenden Naturraums zur Verfügung gestellt, beziehungsweise durch finanziellen Ausgleich abgegolten werden!“. Diese Bitte haben die Abgeordneten Verkehrsministerin Aigner überbracht, mit dem Hinweis, wie auch bisher, für Gespräche zum Bau des Brenner-Nordzulaufs zur Verfügung zu stehen.

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