Bad Aibling: Brunnen als Geldquelle?

Bürgermeister Felix Schwaller stellt klar: Künstler Peter Tomschiczek bekam keinen Cent

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Bad Aibling – Nachdem Bürgermeister Felix Schwaller in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend die Zahlen des Haushalts 2017 vorgestellt hatte, der 56.560 966,21 Euro beträgt und ein Plus von 649.166, 21 Euro beinhaltet, ging es zum Abschluss der Sitzung gleich nochmals ums Geld. Schwaller musste dabei einem Mann aus Bad Aibling zur Seite springen, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Vorwürfen ausgesetzt sah: Peter Tomschiczek.

Hier wollte der Bürgermeister Klarheit schaffen, denn der Preis von letztendlich 174.000 Euro für den Brunnen auf dem neuen Maximiliansplatz kam so manchen Aiblingern suspekt vor. Sie fragten sich: Wieviel hat eigentlich der Künstler davon erhalten? Felix Schwaller machte deshalb noch einmal unmissverständlich deutlich: „Keinen Cent!“ Der Künstler Peter Tomschiczek habe der Stadt die Idee des Brunnens geschenkt. „Das Geld für das Kunstwerk bezahlte Bad Aibling rein für das Material und für die Installation“, erklärte der Rathauschef. Mal sehen, ob er so den Kritikern uind Zweiflern letztendlich das Wasser abgegraben hat …

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Ein Gedanke zu „Bad Aibling: Brunnen als Geldquelle?

  1. Ernst-Christian Pahl

    So rettet man eine verschuldete Stadt: Man schenkt ihr einfach seine Ideen. Weiter so !

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