Großkaro: Verfolgungsjagd endet mit Blutentnahme

Betrunken, getuntes Mofa, keine Versicherung und kein Führerschein - Polizei jagt Kolbermoorer bis nach Rosenheim

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Großkarolinenfeld – In der ersten Großkarolinenfelder-Wiesnnacht 2018 von Freitag den auf Samstag konnte die Polizei Bad Aibling nicht nur positive Bilanz ziehen. Während es beim Festzug und auf dem Wiesngelände zu keinerlei Sicherheitsstörungen gekommen war, stachen dennoch zwei Wiesnbesucher aus Kolbermoorer in dieser Nacht negativ heraus.

Zum einen wurde gegen 22:45 Uhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer in Großkarolinenfeld einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle wurde festgestellt, dass er vor Fahrtantritt verbotenes Betäubungsmittel konsumierte. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet. Ihm erwartet nun ein Bußgeldverfahren mit Fahrverbot.

Wenig später, gegen 00:50 Uhr, sollte ein Mofafahrer ebenfalls in Großkarolinenfeld einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der 16-Jährige war augenscheinlich mit der Kontrolle nicht einverstanden und missachtete die Stoppsignale der eingesetzten Beamten. Daraufhin wurde die Verfolgung des Mofas aufgenommen. Dieses war mit zwei jungen Personen besetzt. Der Fahrer machte keine Anzeichen stehen zu bleiben. Rote Ampeln, mehrere Polizeifahrzeuge mit Blaulicht interessierten den jungen Mann nicht. Die Verfolgung verlagerte sich nach einiger Zeit nach Rosenheim, wo zusätzliche Streifen auf den Mofafahrer warteten. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit der beiden benachbarten Polizeiinspektionen konnte der 16-Jährige auf seinem Mofa schließlich gestoppt werden, ohne dass dabei jemand verletz wurde.

 

Bei der im Anschluss erfolgten Kontrolle wurde der Grund für die Flucht klar. Der junge Kolbermoorer war deutlich alkoholisiert und nicht im Besitz eines Führerscheines. Außerdem fuhr sein Mofa um einiges schneller als erlaubt. Zudem war es weder zugelassen noch versichert.

 

Das Mofa wurde sichergestellt und der Fahrer zur Dienststelle Bad Aibling verbracht. Dort leistete er Widerstand während der Blutentnahme. Er beging somit eine weitere Straftat.

 

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