Großkaro: Wildschutz an der Westtangente gefordert

MdL Otto Lederer lud Jagdpolitischen Sprecher Eric Beißwenger zur Begehung und zum Gespräch ein

image_pdfimage_print

Großkarolinenfeld – Der Landtagsabgeordnete Otto Lederer hat kürzlich zu einer Begehung der Baustelle zur Westtangente im Bereich des Öllerschlößl eingeladen. Dieser Einladung folgten nicht nur der Jagdpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Eric Beißwenger, sondern auch Vertreter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes und Bezirksvorsitzender Oberbayern sowie die Vorsitzenden der Jägervereinigungen in Rosenheim und Bad Aibling. Ziel der Begehung war, eine sichere Verkehrssituation nach Fertigstellung der Straße zu schaffen – und zwar für Mensch und Tier.

 

Aktuelle Planungen zum Schutz von Verkehrsteilnehmern und Tieren:

Bei der Begehung wurde Einblick in die neuesten Planungen des Staatlichen Bauamtes Rosenheim genommen. Diese zeigen, dass das Staatliche Bauamt im Bereich Öllerschlößl über die Planfeststellung hinaus Unterführungen für das Nieder- und auch Hochwild schaffen wird. „Der Erhalt eines lebenswerten und attraktiven ländlichen Raums ist uns in der CSU-Landtagsfraktion ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört auch ein gutes Miteinander was die Lebensräume von Mensch und Tier betrifft“, erklärt Otto Lederer. Ein großes Lob richtete der jagdpolitische Sprecher Beißwenger unter anderem an Stefan Högenauer, Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Rosenheim, und Matthias Geitz, Abteilungsleiter im Bereich Straßenbau des Staatlichen Bauamtes Rosenheim: „Aufgrund der sehr guten Planungen wird der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und auch dem Schutz unserer heimischen Tiere, wie zum Beispiel Hasen und Rehen, entsprechend Rechnung getragen!“

„Ohne Wildschutzzaun werden Unterführungen nicht genutzt“

Auch die anwesenden Vertreter der Jägerschaft, unter anderem Thomas Schreder, Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes und Bezirksvorsitzender Oberbayern, Werner Zwingmann, Vorsitzender der Jägervereinigung Rosenheim sowie Christian Hilz, Vorsitzender der Jagdgruppe Bad Aibling, zeigten sich über die vorläufigen Planungen sehr zufrieden, merkten jedoch an: „Neben den Unterführungen brauchen wir dringend einen Wildschutzzaun entlang der Westtangente. Ohne diesen werden zum Beispiel Rehe die beiden geplanten Unterführungen nicht annehmen!“

Das Staatliche Straßenbauamt Rosenheim sicherte den anwesenden Jägern und Vertretern der Politik zu, eine Einzäunung des Waldes entlang der Westtangente im Bauabschnitt III eingehend zu prüfen und mit den beteiligten Behörden und Jagdgenossenschaften abzustimmen. Der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes und die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Eric Beißwenger werden diese Maßnahme weiterhin eng begleiten.

Im Anschluss an die Begehung fand mit dem Jagdpolitischen Sprecher Beißwenger und den Jägern aus dem Landkreis Rosenheim noch ein Fachgespräch zu allgemeinen Jagdthemen im Gasthaus Filzenklas in Tuntenhausen statt.

Foto: Matthias Geitz, Abteilungsleiter im Bereich Straßenbau des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, Jakob Hündl, stv. Vorsitzender der Jägervereinigung Rosenheim, der Jagdpolitische Sprecher Eric Beißwenger, MdL, der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes, Thomas Schreder, der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer und der Vorsitzende der Jägervereinigung Rosenheim, Werner Zwingmann (v.l.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren