A93: Freund bewahrt Slowaken vor Gefängnis

Rumäne muss bis Ende des Jahres hinter Gitter

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A93 / Kiefersfelden – Bundespolizisten haben am Sonntag auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden einen slowakischen Staatsangehörigen verhaftet. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ingolstadt vor. Der 42-Jährige war wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro verurteilt worden. Da der Slowake den geforderten Betrag nicht aufbringen konnte, hätte er ersatzweise eine 40-tägige Haftstrafe antreten müssen. Zu seinem Glück brachte ein Freund aus Innsbruck das Geld zu Grenzkontrollstelle der Bundespolizei.

Ein Rumäne, der ebenfalls auf der A93 kontrolliert wurde, konnte den Gang ins Gefängnis nicht verhindern. Er wurde gleich von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht. Wegen Diebstahls stand der 49-Jährige 2015 vor Gericht und erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 1.300 Euro. Ersatzweise sollte er für 130 Tage hinter Gitter. Nur kurze Zeit später wurde der Mann wegen besonders schweren Diebstahls erneut verurteilt. Der Richter verhängte eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten. Bundespolizisten brachten den Festgenommenen in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Insgesamt steht ihm eine Haftdauer von 280 Tagen bevor. Seine Reise wird der rumänische Staatsangehörige wohl erst Ende des Jahres fortsetzen können.

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