„6-streifiger A8-Ausbau bis zur Landesgrenze unbedingt notwendig“

Daniela Ludwig kritisiert Vorschlag des Bundesrechnungshofs

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Berlin/Rosenheim – Der Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung einen Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Ausbau der A 8 zwischen Chiemsee und Bundesgrenze zur Kenntnis genommen und fordert einen wirtschaftlichen, sicheren, dauerhaften sowie umwelt- und landschaftsbildschonenden Ausbau der A8. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig zeigt sich in diesem Sinne weiterhin von der Notwendigkeit des 6-streifigen Ausbaus überzeugt.

„Die hohe Verkehrsbelastung, die baulichen Mängel sowie der nicht ausreichende Lärmschutz an der A 8 sind absolut nicht tragbar und gehen zu Lasten der Verkehrssicherheit sowie der Anwohner“, sagt Ludwig. Derzeit beträgt die Spitzenbelastung bei Rosenheim über 100.000 Fahrzeuge, bei Felden rund 95.000 Fahrzeuge und an der Bundesgrenze bei Bad Reichenhall 86.500 Fahrzeuge. Darüber hinaus wird eine steigende Verkehrsbelastung prognostiziert.

„Die Forderung des Bundesrechnungshofs, sich auf einen vierstreifigen Ausbau mit temporärer Seitenstreifenfreigabe zu beschränken, geht vor allem zu Lasten der Verkehrssicherheit. Das Argument, dass bei dieser Variante darüber hinaus Kosten beim Lärmschutz eingespart werden könnten, ist eine absolute Ungeheuerlichkeit“, kritisiert Ludwig.

„Ein sechsstreifiger Ausbau mit Seitenstreifen sichert dagegen ein hohes Maß an Verkehrssicherheit und verhindert Staus, Verkehrsbehinderungen und Unfälle. Dies muss bei der Planung oberste Priorität haben. Verkehrsbelastung Die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus wurde darüber hinaus bereits bei der Ausarbeitung des Bundesverkehrswegeplans geprüft. Gerade angesichts der steigenden Verkehrsbelastung brauchen wir eine Infrastrukturplanung, die auch künftigen Entwicklungen standhält und nicht nach wenigen Jahren wieder neu begonnen werden muss. Das ist Planung im Sinne des Steuerzahlers!

Insofern begrüße ich es sehr, dass der Abschnitt zwischen Inntaldreieck und Bernau bereits in der Planfeststellung für einen sechsstreifigen Ausbau ist und setze mich dafür ein, dass auch die Planungen für das verbleibende Teilstück bis zur Bundesgrenze zügig aufgenommen werden. Dabei fordere ich einen nachhaltigen Ausbau, der neben der Verkehrssicherheit vor allem einen qualitativ hochwertigen Lärmschutz für die betroffenen Anwohner sicherstellt. Dies ist nur mit einem sechsstreifigen Ausbau möglich“, betont Ludwig.

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