Ruhestörungen, Randalierer und ein betrunkener Autofahrer

Jede Menge Arbeit für die Beamten der Polizeiinspektion Bad Aibling in der vergangenen Nacht

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Mangfalltal – Neben mehreren Ruhestörungen in Bad Aibling, Kolbermoor und Bruckmühl wurde durch Passanten um kurz nach Mitternacht gemeldet, dass im Bereich der Bahnhofstraße Bruckmühl eine Person auf einen Baukran geklettert sei und dort randalieren würde. Kurz darauf ging eine Meldung ein, dass ebenfalls eine männliche Person in der Göttinger Straße auf eine Schaufensterscheibe sowie auf ein Auto mit einer Kette eingedroschen haben soll.

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch mehrere Streifenwagenbesatzungen führte jedoch nicht zum Erfolg. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, schwarz gekleidet, kurze Hose, Sweatshirt mit Kapuze, auf dem Rücken ein runder Aufdruck.

Zeugen die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bad Aibling unter 08061/9073-0 in Verbindung zu setzen.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme vor Ort fiel den Beamten ein Pkw auf welcher mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit innerorts unterwegs war.

Ein uniformierter Beamter versuchte das Fahrzeug mittels Handzeichen zum Anhalten zu bringen. Der Fahrer umkurvte jedoch den Beamten und setzte seine Fahrt unvermindert fort. Durch die Streifenwagenbesatzung wurde unmittelbar die Verfolgung aufgenommen. Kurze Zeit später konnte das Fahrzeug eingeholt und an der Wohnanschrift angehalten werden.

Der Grund der Flucht war relativ schnell klar. Der Fahrer, ein 35-jähriger Bruckmühler, war nicht mehr in der Lage einen Atemalkoholtest vor Ort durchzuführen. Erst auf der Dienststelle gelang ihm dies. Der angezeigte Wert lag deutlich über 1,5 Promille. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme entziehen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Den Fahrzeugführer erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, welche eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen wird. Er wird längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen. Das Paradoxe: Der Ort der Feier und der Wohnort lagen nur knapp einen Kilometer voneinander entfernt.

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