Rosenheim: Sicherheitswacht auf Tour

Ehrenamtliche wieder im Stadtgebiet im Einsatz

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Rosenheim – Die ehrenamtlichen Mitglieder der Sicherheitswacht unterstützten die Rosenheimer Polizei die letzten Tage tatkräftig bei ihren Aufgaben. Dabei hatten sie es vor allem mit Menschen zu tun, die am falschen Platz das Falsche taten – nämlich verbotenerweise Alkohol tranken. Doch auch bei Streitigkeiten musste die Sicherheitswacht einschreiten …

 

So kam es am verganegen Donnerstag am Innzipfel gegen 14 Uhr zu einem Streit zwischen einem 72-jährigen und einem 62-jährigen Rosenheimer. Der Ältere von den beiden soll dabei den Jüngeren mit Kraftausdrücken und Schimpfwörtern beleidigt haben. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Täter. Die genannte Personenbeschreibung wurde auch der Sicherheitswacht übermittelt, die den Täter nur kurze Zeit später im Bereich des ehemaligen Landesgartenschau-Geländes antreffen und der Polizei übergeben konnte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

 

Das schöne Wetter nutzten viele  Kinder und Jugendliche, um auf den öffentlichen Spiel- und Sportplätzen in Rosenheim herumzutoben. Zu weit ging aber ein 59-jähriger Rosenheimer, der am letzten Samstag auf dem Spielplatz in der Aventinstraße von der Sicherheitswacht angetroffen werden konnte. Er trank dort mehrere Flaschen Bier vor den Augen der Kinder und Jugendlichen. Der Konsum von Alkohol an jenen Örtlichkeiten ist verboten. Der Mann wurde gebeten, sein Bier an einer anderen Stelle zu trinken.

 

Nur einen Tag später wurde an der gleichen Örtlichkeit ein 29-jähriger Rosenheimer angetroffen, der ebenfalls etliche Flaschen Bier getrunken hatte. Ganz so friedlich war der Mann dann nicht mehr, als er hörte, dass er den Spielplatz nun verlassen muss. Er weigerte sich zu gehen und blieb beharrlich auf einer Bank sitzen. Über das mitgeführte polizeiliche Funkgerät konnte eine Polizeistreife vor Ort gerufen werden, die dem ausgesprochenen Platzverweis Nachdruck verleitete. Widerwillig ging der Mann dann doch noch nach Hause.

 

Auch im Bereich der Gabor-Halle konnten am Wochenende etliche Jugendliche von der Sicherheitswacht angetroffen werden, die dort Alkohol tranken und den Platz vermüllten. Die jungen Männer wurden von der Sicherheitswacht angesprochen und zeigten sich sehr einsichtig und räumten ihre mitgebrachten Sachen sofort auch wieder auf. Die Gruppe wurden gebeten, sich einen anderen Platz zu suchen und auch dort den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

Der letzte Sonntag galt dann verstärkt der Überwachung der Badeseen. Die Sicherheitswacht schaute im Bereich des Happinger-Ausee, Happinger See und Floriansee nach dem Rechten. Das sonnige Wetter nutzten eine Vielzahl von Sonnenhungrigen, Eltern mit ihren Kindern und sonstige Badegäste. Vor allem die Stadtsatzung galt es zu überwachen, so ist beispielhaft das Grillen nur an den dafür vorgesehenen Plätzen erlaubt.

 

Alle Badegäste hielten sich an die Vorgaben und es kam zu vielen netten Gesprächen zwischen der Sicherheitswacht und den Badegästen. Auch die Parkmoral war tadellos, kein Fahrzeug parkte verbotswidrig.

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