Gedanken des Tages

Anderls Kopfwäsche - heute geht's ums Gefallen

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Da war es wieder mal – das Lied von Marina & The Diamonds, das mir Jedesmal zu denken gibt. Heute lief’s bei mir im Auto, denn auch ein Metalfan muss sich ab und zu seiner Pop-Affinität hingeben 🙂 In diesem Song kommt folgende Textzeile vor: „Better to be hated, than loved for what you’re not.“ Frei ĂĽbersetzt: Besser gehasst werden, als fĂĽr etwas geliebt, das man gar nicht ist. Und bei diesen Zeilen rotiert’s dann ständig in meinem Gehirnkastl. Weil – ist es …

… nicht so, dass so viele Menschen – ich eingeschlossen – viel zu oft versuchen, anderen Leuten zu gefallen? Was will man damit bezwecken? Oft ist es wohl nur, dass man zu bequem ist. Man will mit seiner Meinung nicht anecken, hat keine Lust auf eine Auseinandersetzung. Oder man glaubt zu wissen, welches Verhalten das GegenĂĽber von einem erwartet. Vielleicht gibt’s auch Momente, in denen man zu feige ist, seine eigenen Gedanken laut auszusprechen.

Das mag zwar fĂĽr den Augenblick komfortabel sein, auf die Dauer gesehen verliert man sich jedoch dabei. Man ist nur noch jemand, der so funktioniert, wie man glaubt, dass andere ihn gerne haben wollen. Und man hört StĂĽck fĂĽr StĂĽck auf, eine eigene Persönlichkeit zu sein. Wär eigentlich schade, wenn man austauschbar wird. Und vor allem, wenn man von seinen Mitmenschen komplett falsch eingeschätzt wird, nur weil man sich in zu vielen Situationen verstellt. Wer will schon irgendwann nicht mehr sich selber sein können? Deshalb lohnt es sich, jeden Tag fĂĽr seine Ăśberzeugungen einzustehen. Auch wenn’s der Allgemeinheit nicht immer gefallen wird. Das ist kein Kindergeburtstag, das hat auch was mit an sich arbeiten und mit RĂĽckgrat zeigen zu tun. Doch ich denke, das lohnt sich unterm Strich – auch wenn’s manchmal unbequem ist und im ersten Moment sogar Scherereien einbringen kann.

Wie war’s noch mal? „Better to be hated, than loved for what you’re not.“ Kommt ĂĽbrigens in dem Song „I Am Not A Robot“ vor …

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