Gedanken des Tages

Anderls Kopfwäsche - heute geht's um Lotto

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„Hey, spielst du auch Lotto?“ Früher habe ich bei dieser Frage immer überlegen gelächelt. Denn völlig logisch spielt ein klar denkender Mensch nicht. Weil die Chance auf einen Volltreffer so miniminiminiminimal ist, dass wahrscheinlich so gut wie jede Eventualität dieser Welt mehr Aussicht auf Erfolg hat, als das. Ich habe sogar schon mal vor einer Seminargruppe gesprochen, bei denen viele Teilnehmer als Traum einen Lottogewinn aufgeschrieben haben, und habe denen klar gemacht, dass diese Vision nicht gerade …

… förderlich für die Zukunft ist. Weil wir uns ja alle darüber im Klaren sind, dass jeder für sein Schicksal, und in diesem Falle für seine finanzielle Freiheit, mehr tun muss, als einen Lottoschein ausfüllen. So denke ich heute immer noch. Und trotzdem mache ich ab und zu meine Kreuzchen. Wenn der Jackpot gar zu verlockend ist, spiele ich das sogenannte „Schwabenblatt“ – das sind nicht zwei, sondern verschwenderische vier Kästchen, aber dann ist auch gut. Warum? Glaube ich daran, dass ausgerechnet ich hier der absolute Glückspilz bin? Nein. Und vielleicht doch ein bisschen ja. Aber was viel wichtiger ist: Das Ausfüllen eines Lottoscheins gibt einem – zumindest mir – wieder ein paar Träume zurück. Mit jedem Kreuz fängt das Kopfkino an, schneller zu laufen. Dieser Film zeigt mir mein Traumleben. Ich sehe mich, wie ich mit dem Geld Gutes tun kann, wie ich andere unterstützen kann, wie ich es vermehren kann und wie ich es auch uns so richtig gut gehen lassen kann.

Das ist die eine Seite. Die andere, viel wichtigere, Seite ist die, dass ich mir dadurch immer wieder vor Augen führe, wie groß die Sehnsucht nach absoluter Selbstbestimmung in mir schlummert und wie wichtig es für mich ist, nach mehr zu streben. Das mag der eine oder andere vielleicht als Materialismus fehlinterpretieren. Doch „mehr“ bedeutet auch: Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu haben, mehr Möglichkeiten, sich sinnstiftend für die Mitmenschen einzubringen, mehr sich selber sein zu können.

Und nun komme ich zu meiner ewigen Eselsbrücke: Mit einem sogenannten „normalen“ Job geht so was eher suboptimal. Man muss schon was zusätzlich dafür tun. Doch das Schöne ist, dass es jeder heutzutage in der Hand hat, sich selbst zu bewegen und sich parallel zu seinem bisherigen Alltagsleben etwas zu schaffen, das einen seinen eigentlichen und wirklichen Zielen näher bringt. Wenn man dann ein Werkzeug in der Hand hat, mit dem man sich berufsbegleitend tatsächlich dauerhaft seinem Traum nähert, dann ist das schon mal die halbe Miete. Was das bei jedem Einzelnen dann ist, kann stark variieren. Bei mir ist es die Geschäftsmöglichkeit im Network Marketing. Und wer die für sich erkannt hat, ist dann auch schon so etwas wie ein Lottogewinner.

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