Die größte Anreisedistanz – die größte Entwicklung

TuS Bad Aibling Basketball U18 Firegirls präsentieren sich mit höchster Moral bei der WNBL-Quali

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Weiterstadt/Bad Aibling – Voll motiviert – trotz der knapp 500 Kilometer Anreise – repräsentierten Bad Aiblings Nachwuchs Basketball-Ladies die Kurstadt beim Qualifikationsturnier zur Weiblichen Nachwuchs Basketball Bundesliga (WNBL) am vergangenen Wohenende in Weiterstadt. Bereits mit dem Anpfiff war klar, dass es kein Zuckerschlecken werden würde: der Gegner aus Ludwigsburg überrannte das recht junge Team aus Bad Aibling regelrecht.

So war es auch nicht sehr überraschend, dass man klar mit 45:92 unterlag, zumal mit Jolanda Wiesböck ein Leistungsträger gleich in der dritten Minute verletzungsbedingt ausfiel. Ludwigsburg qualifizierte sich letztlich als Turniersieger für die Teilnahme an der WNBL Saison 2018/19.

Aber die jungen Damen bewiesen eine große Moral und waren beim nächsten Gegner, Ratiopharm Ulm, wieder bereit, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Trotz starkem Team- und Kampfgeist sowie einigen erfolgreichen 3er-Würfen von Teuta Shoshi und Sonja Nagel unterlagen die Firegirls leider auch hier deutlich.

„Wir wussten im Vorfeld, dass wir zwei harte Tage vor uns haben, denn wir treten hier mit dem jüngsten Team an und die Mädels haben keinerlei Erfahrung bei einem so hochkarätig besetzten Turnier. Hier sind Teams am Start die seit zehn Jahren und  länger in der obersten deutschen Jugendliga aktiv sind“, sagt Trainerin Navina Pertz. „Uns war wichtig, dass wir als Team zusammenwachsen und uns weiter entwickeln!“

Und die Mädchen entwickelten sich weiter! Auch Jolanda konnte wieder mitmischen. Leider ging auch das erste Spiel am Sonntag verloren. Gegner war der Gastgeber Weiterstadt, der sich später gegen Ulm durchsetzte und damit das zweite Ticket für die WNBL löste.

Der Einstellung der Mannschaft um Kapitänin Abresha Lulaj tat dies keinen Abbruch. Beim letzten Spiel gegen Stuttgart zeigten die Girls, was sie in den zwei Tagen dazugelernt hatten und setzten den Gegner unter Druck. Die Teamleistung stimmte und endlich fielen auch die Körbe. Bis zum zweiten Viertel konnte der Abstand dank der guten Verteidigungsarbeit von Lara Luber und Theresa Grimm und einigen wichtigen Ballgewinnen durch Sophie Middendorf unter zehn Punkte gehalten werden, zwischenzeitlich kamen die Kurstädterinnen, nicht zuletzt auf Grund der Treffsicherheit von Maja Luber und Jolanda Wiesböck, sogar noch weiter verkürzen. Letztlich mussten sie sich aber doch geschlagen geben und schlossen ihr bestes Spiel des Turniers  mit 42:57 ab.

Trotz der Niederlagen, zeigten sich Trainerin Navina Pertz und Assistant Coach Jürgen Schreiner äußerst zufrieden mit der Mannschaftsleistung der jungen Aiblingerinnen: „Hut ab vor der Leistung unserer Mädchen. Was sie dieses Wochenende gezeigt haben macht Lust auf mehr! Wir freuen uns schon auf die Arbeit mit den Girls.“

So waren alle recht zufrieden und die Stimmung auf der Heimreise im Bus, von Reiseveranstalter Berr freundlicherweise zur Verfügung gestellt, war ausgelassen.

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