Rosenheim: Demo zum Pflegenotstand

Engagierte Frauen laden zur Protestaktion am 14. Juli auf dem Max-Josefs-Platz ein

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Rosenheim – Zur Demonstration zum Pfegenotstand laden zwei in ihrem Beruf engagierte Frauen nach Rosenheim an. Michaela Dietrich, Pflegelehrerin, und Corinna Untergruber, Gesundheits- und Krankenpflegerin, sind der klaren Meinung: „Pflegenotstand ist überall – auch bei uns!“ Sie wollen ein Zeichen setzen und darauf aufmerksam machen. Die Demonstration findet am 14. Juli am Max-Josefs-Platz in Rosenheim statt.


„Nicht nur im Krankenhaus, auch im Rettungsdienst, in Pflegeheimen, in der Physio- und Ergotherapie, bei Hebammen, in den Berufsschulen der Krankenpflege, in der ambulanten Pflege und bei pflegenden Angehörigen ist der Pflegenotstand seit vielen Jahren ein Thema. Wir wollen deutlich darauf hinweisen, dass der Pflegenotstand jeden von uns, jederzeit und an jedem Ort treffen kann“, so Dietrich und Untergruber.

Zusätzlich haben sie ein kurzes Gedicht angehängt, das sie auf von einem unbekannten Verfasser auf Twitter gefunden haben:

„Höchst fatal und fürchterlich:
Jeder denkt: mich trifft`s schon nicht.
Doch wenn `ne Krankheit Dich erwischt:
Dann wirst du seh`n. Es trifft auch Dich!
Im Krankhenhaus und Pflegeheim
Holt dich der Pflegenotstand ein!
Und das kann auch mal tödlich sein!“

Die Demonstration findet am 14. Juli am Nepomuk-Brunnen am Max-Josefs-Platz statt. Die Protestaktion soll „am Boden“ durchgeführt werden. Es wird deshalb dazu aufgerufen, eine Isomatte mitzubringen und ab 10 Uhr sitzend (oder natürlich auch stehend) auf diesen Missstand im Gesundheitswesen hinzuweisen.

Die Demonstration soll selbstverständlich friedlich und familienfreundlich ablaufen und für alle Altersgruppen gut zu erreichen sein. Die zwei engagierten Damen rufen damit die gesamte Bevölkerung auf ein Zeichen zu setzen und mit ihnen zusammen auf den Pflegenotstand aufmerksam zu machen.

 

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