„Menschlichkeit muss der politische Kompass bleiben“

JHV der Landkreis-SPD - Alexandra Burgmaier erneut zur Kreisvorsitzenden gewählt

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Rosenheim/Landkreis – Leidenschaftlich grenzte sich die SPD-Kreisvorsitzende Alexandra Burgmaier (Foto M.) vom aktuellen Kurs der CSU zur Migrationspolitik beim Kreisparteitag ab. Der Weg zur Ein-Themen-Partei sei falsch und schade der Demokratie. „Bei der Flüchtlingspolitik muss die Menschlichkeit unser politischer Kompass bleiben“, erklärte sie unter großem Beifall und forderte, wichtige Themen wie bezahlbaren Wohnraum und Verkehrskollaps wieder in den Fokus der politischen Bemühungen zu stellen.

Hier bestehe großer Nachholbedarf auch in Bayern, erklärte die SPD-Landtagskandidatin für den Stimmkreis Rosenheim-West.

Die drängenden Verkehrsprobleme im Inntal, darunter die regelmäßigen Blockabfertigungen, seien von Ministerpräsident Söder beim Treffen mit Österreichs Bundeskanzler Kurz noch nicht einmal angesprochen worden. „Unsere Region leidet nachhaltig unter dieser thematischen Verengung“, kritisierte sie die falsche Prioritäten- Setzung.

In ihrem Tätigkeitsbericht konnte sie auf zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen der Landkreis-SPD zurück blicken. Kassier Franz Krutzenbichler vermeldete eine gut gefüllte Kasse für den Landtagswahlkampf.

Bei den Neuwahlen wurde Burgmaier erneut mit großer Mehrheit zur Kreisvorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wieder gewählt wurde Dagmar Levin aus Kolbermoor, neu in diesem Amt sind Sandro Kotte (Feldkirchen-Westerham) und der Wasserburger Niko Huber. Neuer Schriftführer ist Heinz Oesterle, als Kassier wurde Franz Krutzenbichler bestätigt. Als Beisitzer fungieren Alexander Herkner, Lorenz Burgmaier, Uwe Rost, Mathias Heider, Michael Rusp und Christa Sunder. Die Jusos werden von Alisa Prock vertreten und die Senioren 60 plus von Manfred Müller.

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