„Bayern ist Wasserkraftland!“

Bayern Umweltminister Dr. Marcel Huber beim Wasserkraftforum am Samerberg

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Landkreis – „Wer die heimische Wasserkraft angreift, der greift auch den heimischen Mittelstand als Wohlstandsmotor unserer Region an,“ fasst Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, MdL die aktuelle Diskussion um die Wasserkraft zusammen. Gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem bayerischen Landtag, Otto Lederer, MdL und Landtagskandidaten Daniel Artmann lud Stöttner deshalb zum Wasserkraftforum mit Staatsminister Dr. Marcel Huber zum Entenwirt auf den Samerberg ein.

Foto: Josef Huber (ehem. Genossenschaftsvorsitzender), Klaus Stöttner, MdL, Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdL, Dr. Josef Rampl (etwas im Hintergrund, Geschäftsführer der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V.) Sebastian Friesinger (Bezirksrat),  Daniel Artmann (Landtagskandidat), Otto Lederer, MdL, Kreisrat Peter Schrödl, Bürgermeister Georg Huber (v.l.)

„Die bayerische Wasserkraft ist untrennbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg des Freistaats verbunden,“ hieß der Rosenheimer Landtagsabgeordnete die gut 60 Gäste im Entenwirt willkommen. Gerade im Landkreis Rosenheim sei nach Auffassung von Klaus Stöttner, MdL die Wasserkraft als „traditionelle Energieform“ der Garant für die herausragende Wirtschaftsleistung und Wohlstandsentwicklung, so Stöttner.

Das für die Wasserkraftbetreiber entscheidende Thema der Mindestwasserregelung war zentrales Thema in der sachlich sehr fundiert geführten Diskussion mit dem Minister Dr. Marcel Huber. Stöttners Landtagskollege Otto Lederer, MdL sprach sich hierzu für eine ausgewogene und zukunftsfähige Lösung aus, die in Hinsicht auf ökologische und ökonomische Gesichtspunkte erarbeitet werden müsse: „Eine große Zahl an Wasserkraftwerken wird oft seit Generationen im Familienbetrieb geführt. Deshalb ist eine pauschale Verurteilung der heimischen Wasserkraft völlig verfehlt“, so Lederer.

Besonders die Sorge um eine Einführung einer pauschalen und verpflichtenden Mindestwasserabgabe aus ökologischen Gründen treibt die Wasserkraftbetreiber dabei um: „Die erhöhten Anforderungen an den Umweltschutz haben sicherlich ihre Berechtigung, dürfen aber nicht ideologisch geführt werden und zu unverhältnismäßigen Belastungen für die Wasserkraftbetreiber führen“, verdeutlicht Landtagskandidat Daniel Artmann die Rahmenbedingungen.

Umweltminister Dr. Marcel Huber, MdL formulierte in seinem Schlusswort: „Es gilt, einen bestmöglichen Ausgleich zwischen Wirtschaft und Ökologie zu finden, um die heimische Wasserkraft sowie die Artenvielfalt in den Flüssen zu erhalten.“ Sein Ministerium werde einen fundierten Fakten- und Praxischeck durchführen und gemeinsam mit allen Betroffenen einen umfassenden Konsens erarbeiten. „Bayern ist ein Wasserkraftland und das soll auch so bleiben“, resümierte der Minister abschließend.

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